Der Chor „popCHORn“ gab in der Martinskirche ein viel umjubeltes Konzert. Foto: Ralph Keim

NIERSTEIN – 1968, also vor 50 Jahren, wurde in den USA Martin Luther King ermordet. Doch seine Gedanken zu sozialer Gleichberechtigung und gegen Rassismus sind heute noch aktuell. Vor diesem Hintergrund stellte der Pop- und Gospelchor „popCHORn“ in der Martinskirche die Worte und Impulse des legendären US-amerikanischen Pfarrers, Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers in den Mittelpunkt eines fulminanten Konzerts. Die Besucher in der voll besetzten Martinskirche waren begeistert.

Mit bekannten Liedern wie „Man in the Mirror“, „We shall overcome“, „I love to praise him“ und „Walking in the Light“ bewies der Chor unter der musikalischen Leitung von Hans-Joachim Schöne seine musikalische Klasse. Und mehrmals eine individuelle Klasse, denn die Solodarbietungen während des Konzerts waren einfach phantastisch.

Den Spirituals und Gospels wurden deutsche Übersetzungen von Reden Martin Luther Kings gegenübergestellt. Begleitet wurde der Chor von einer professionellen Live-Band mit Andreas Büschelberger am Bass, Andreas Klein am Piano, Dominik Niess am Keyboard, Simon Schäfer an der Gitarre und Simon Zimbardo am Schlagzeug. Für den angekündigten, aber erkrankten Jan Vering sprang Siegfried Fietz ein. Er gehört zu den wichtigsten Komponisten und Produzenten der christlichen Musikszenen.
Die nächsten Konzerte von „popCHORn“ sind erst für Ende des Jahres geplant: am 9. Dezember im Mainzer Staatstheater und am 16. Dezember in der Ingelheimer Veranstaltungshalle kING.
Weitere Informationen gibt es im Internet unter popchorn.de.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“