Die Kita Zeughausgasse präsentiert sich jetzt als moderne Einrichtung. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Zur Begrüßung von Oberbürgermeister Michael Ebling und Bildungsministerin Stefanie Hubig trällerten die Jungen und Mädchen fröhliche Liedchen. Der Anlass des hohen Besuches – auch Sozialdezernent Eckart Lensch und Ortsvorsteher Brian Huck waren gekommen – war ja auch erfreulich: In der Kita Zeughausgasse( vormals Am Haus der Jugend) wurde der erweiterte Ersatzneubau seiner Bestimmung übergeben.
Baubeginn war bereits im Juni 2016. Mit dem Neubau einher gingen der Abriss eines alten Komplexes und die Schadstoffsanierung eines weiteren Gebäudes. Bereits im vergangenen Oktober waren die umfangreichen Bauarbeiten beendet. Nachdem sich die Kinder und ihre Erzieherinnen in dem zweigeschossigen Neubau eingelebt hatten, gab es jetzt die Feierstunde. Dabei wurde auch die Umbenennung in Kita Zeughausgasse gefeiert.

Selbstverständlich waren alle begeistert. „Wir feiern heute außerdem einen wichtigen weiteren Schritt hin zur Vollversorgung mit modernen Kita-Plätzen in Mainz“, so OB Ebling und Sozialdezernent Lensch. Das Angebot an Kitaplätzen habe sich in Mainz in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. „Ziel ist es, den bestehenden Rechtsanspruch für Einjährige auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen“, so der Sozialdezernent.

OB Michael Ebling bei der offiziellen Feier nach den umfangreichen Um- und Ausbauarbeiten. Foto: Ralph Keim

Der OB dankte Bildungsministerin Hubig für die finanzielle Beteiligung des Landes in Höhe von rund 98.000 Euro an den Gesamtkosten von rund 3,3 Millionen Euro. „Wir haben den Ausbau der Kita Zeughausgasse sehr gerne unterstützt“, bekräftigte die Ministerin.
Den Kindern stehen auf 1200 Quadratmetern ausreichend Platz zur Verfügung. Der Massivbau bietet unter anderem Holz- und Kunststofffenster mit Dreifachverglasung sowie Sonnenschutzglas und zum Teil mit außenliegenden Sonnenschutz-Jalousien: Das Flachdach wird zum Teil mit begrünt. Komplett erneuer wurde die Haustechnik.

Teilen
Vorheriger ArtikelMein Bischof ist von uns gegangen
Nächster ArtikelFalsche Polizeibeamte rufen Senioren an
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“