Eine Top-Lage und schmackhaftes preiswertes Essen sowie ein freundschaftlicher Umgang haben den Giunios den Erfolg gebracht. Foto: Helene Braun

Gonsenheim – Als Klaudije Giunio die Gaststätte „Wanderheim – Karl-Geib-Haus“ direkt am Gonsenheimer Wald übernahm, war das ein Glücksfall für ihn und seine Frau Marina und für die Gäste. Mit Qualität und Freundlichkeit hat er es geschafft, eine Erfolgsgeschichte daraus zu schreiben und begeht jetzt das 20-jährige Bestehen der Gaststätte unter seiner Führung. Viele Stammgäste hat er gewinnen können, Senioren und Familien am Wochenende, und im Sommer kommen Wanderer und Spaziergänger in ganzen Scharen. Giunio sagt: „Das gibt mir Power und Dampf weiterzumachen, denn es wird jedes Jahr mehr.“

Wert legt er auf saisonale Angebote neben der Tages- bzw. Wochenkarte und die Gäste sagen: „Hier gibt es die besten Salate in Mainz.“ Klaudije Giunio weiß selbst: „In der Biergartensaison sind sie der Renner.“ Der Biergarten ist eine weitere Attraktion mit der Toplage direkt am Spazierweg zum Wald. Im Sommer ist es draußen schattig und kühl und die Radfahrer, die vorbeikommen, legen hier gerne einen Halt ein. Die Preise wie die Speisen sind gutbürgerlich, die Qualität ist top und Klaudije Giunio ist der Pächter, der immer da ist. Auch für die Wanderfreunde 1971, für die er die Geschäfte führt. Denn das Karl-Geib-Haus, benannt nach dem Vereinsgründer, ist auch das Vereinsheim der Wanderfreunde.

„Am Anfang war es schwer“, räumt Giunio ein, aber er hat es geschafft, einen sicheren Familienbetrieb aufzubauen. Wie das kommt? „Ich bin nicht nur Gastronom, ich habe auch die Hotelfachschule besucht.“ Er ist Kneipier, Gastronom, Hotelfachmann und Restaurant-Fachmann und weist reichlich Erfahrung auf. Seit seinem 16. Lebensjahr hat er nichts anderes gemacht.
Seit 36 Jahren lebt der aus Kroatien stammende Klaudije Giunio in Mainz, betrieb die Alte Schmiede in der Klosterstraße, dann das Backblech in der Neustadt und seit 20 Jahren das Wanderheim. Nun will er noch mit seiner Frau nach Gonsenheim ziehen, um das zu werden, was er eigentlich schon lange ist: ein echter Gonsenheimer.

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