Ortsvorsteherin Claudia Siebner (l.) und der Vereinsringsvorsitzende Manfred Lippold (2. v. r.) gratulierten dem DJK-Vorsitzenden Dr. Uwe Gierlich und seiner Stellvertreterin Karin Crezelius. Foto: Oliver Gehrig

BRETZENHEIM – 65 Jahre DJK SpVgg. Moguntia Mainz-Bretzenheim feierten der Vorsitzende Dr. Uwe Gierlich und seine Stellvertreterin Karin Crezelius jetzt mit rund 100 eingeladenen Gästen im katholischen Gemeindezentrum St. Bernhard. Dabei unternahm der Vorsitzende zu Beginn einen kurzen Blick in die Vereinschronik. „Unser Verein ist zurückzuführen auf einen katholischen Jünglingsverein“, erläuterte Gierlich. Denn die DJK entstand 1920 als Sportabteilung des Jünglingsvereins Bretzenheim. 1923 startete die Handballabteilung, und am 3. Juni 1953 wurde die Spielvereinigung Moguntia Mainz-Bretzenheim als selbstständiger Ortsverein gegründet.

Ein Meilenstein war 2007 die Gründung der Spielgemeinschaft SG Bretzenheim zwischen der DJK und der TSG für den Bereich Handball. „Durch den Handball ist unsere SG sehr bekannt“, betonte Gierlich. Die SG hat derzeit 25 Mannschaften im Spielbetrieb. Aushängeschild sind die Bretzenheimer „Ischn“, die nach einem Ausflug in die Zweite Frauen-Bundesliga zurzeit in der Dritten Bundesliga spielen. Explizit kam Gierlich auf die planerischen Fehler beim Bau der neuen IGS-Halle zu sprechen. Die Halle hat keine Maße für den Handballbetrieb, sodass die Ischn in der alten IGS-Halle spielen müssen und es in ganz Mainz keine geeignete Halle für Erstligahandball gibt. „Das ist sehr traurig“, betonte Gierlich. Er bat die Sponsoren, in die „Ischn“ zu investieren, damit die SG einen neuen Angriff in Richtung Zweite Bundesliga wagen kann.

„Die DJK bewegt die Menschen im Ort und leistet einen wichtigen Beitrag im Bretzenheimer Vereinsgefüge“, betonte Ortsvorsteherin Claudia Siebner. „Ihr habt gute, konstruktive Arbeit für Bretzenheim geleistet, etwa auch beim Brezelfest und beim Adventsmarkt“, lobte der Vereinsringsvorsitzende Manfred Lippold. Er empfahl dem Vorstand, weiter auf die Jugend zu setzen. „Es geht immer nur von unten nach oben und nie von oben nach unten“, betonte Lippold. Die DJK hat heute knapp 500 Mitglieder. Neben dem Handball gibt es die Abteilungen Tischtennis, Tennis, Gymnastik und Walking sowie Ski und Wandern. Der Verein hat eine Tennisanlage am Ostergraben, wo sich auch das Vereinsheim befindet.

Nach einem weiteren Grußwort von Klaus Kuhn, dem Präsidenten des Handball-Verbandes Rheinhessen, gab es ein Buffet für alle Gäste und danach die Ehrung verdienter Mitglieder. Seit 60 Jahren gehören Heinz Bender, Willibald Geiß und Ludwig Schnarr dem Verein an. Heinz Bender ist der Gründer der Tischtennisabteilung und ihr ehemaliger Abteilungsleiter. Weitere Mitglieder wurden für 50-jährige, 40-jährige und 25-jährige Treue ausgezeichnet. Zuvor hatte es einen gemeinsamen Gottesdienst mit Pfarrer Markus Kölzer in der benachbarten Kirche St. Bernhard gegeben.

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