Der neue Vorstand des Sport- und Kulturbundes Gustavsburg: Ralf Hesse, Achim Göttel, Daniel Martin, Jens Meuser, Anja Nillius, Xenia Thau, Achmed Sommer, Steffi Hecht, Robin Meuser, Holger Metz und Marcel Passet (von links). Foto: SKB

GUSTAVSBURG -Daniel Martin wurde bei der Jahreshauptversammlung des Sport- und Kulturbundes Gustavsburg (SKB) in seinem Amt an der Spitze des Dachverbandes der Gustavsburger Vereine bestätigt. Zudem wurden gleich drei Vereine und eine Stiftung in den Dachverband der Gustavsburger Vereine aufgenommen.

Zum 2. Vorsitzenden wählte die Versammlung Holger Metz von der FSG Hansa Gustavsburg. Im Anschluss wurde Xenia Thau vom Rollsportverein zur Schriftführerin gewählt. Im Amt bestätigt wurde Kassiererin Stefanie Hecht vom Verein für Städtepartnerschaften. Zu Beisitzern wurde der 2. Vorsitzende des Tennisclubs, Ralf Hesse, Jens Meuser, Achmed Sommer und Robin Meuser (alle Gustavsburger Carneval-Club), der Vorsitzende des Vereins für Städtepartnerschaften,  Marcel Passet, sowie Achim Göttel  und Anja Nillius einstimmig von der Versammlung gewählt.

Einen großen Zuspruch an neuen Mitgliedsvereinen verzeichnet der Gustavsburger Dachverband: die Freunde der Burg Lichtspiele, die Kulturstiftung Ginsheim-Gustavsburg, die Interessengemeinschaft und Förderverein Cramer-Klett-Platz sowie die Freunde der Villa Herrmann beantragten die Mitgliedschaft im Sport- und Kulturbund Gustavsburg.

Fester Bestandteil in der Arbeit des Dachverbandes sind die Heimatfeste in Gustavsburg. „Mit großem Engagement wurden die Feste erfolgreich ausgerichtet und zahlreiche Investitionen getätigt“, führte Martin im Bericht des Vorstandes aus. Als Beispiele für die kreative und strategische Arbeit wurde das neue Lichterdach des Gustavsburger Weihnachtsmarktes und der Künstlermarkt, mit über 80 Ausstellern, im Rahmen des Burgfestes genannt. Im Jahresbericht des Vorstandes wurde schnell deutlich, dass die Aufgaben des Dachverbandes sehr weit über die Organisation der Heimatfeste Burgfest und Weihnachtsmarkt hinausreichen. Als einer von drei Partnern richtete der SKB zudem zu Jahresbeginn die Vereinsrevue aus.

Das Gustavsburger Bürgerhaus ist im Vereinsleben der Gustavsburger Vereine ein zentraler Bestandteil. Aus diesem Grund sind auch im Jahr 2017 zahlreiche Gespräche des Dachverbandes mit Vertretern der Fraktionen, der städtischen Gremien und anderen betroffenen Stellen geführt worden, berichtete Martin.

Bei den Vereinen herrschte Einigkeit, dass in Gustavsburg ein Bürgerhaus in einer Größe ab 200 Personen benötigt wird. Auf Wunsch der Stadtverwaltung wurde die Nutzung des bisherigen Bürgerhauses noch einmal erhoben. Der Saal wird an 189 Tagen im Jahr durch die Vereine genutzt. Veranstaltungen anderer Veranstalter (z.B. Stadtverwaltung) wurden hierbei nicht berücksichtigt.

Gemäß einer Erhebung haben die Gustavsburger Vereine einen Bedarf von jährlich 12 Veranstaltungen mit jeweils mehr als 150 Besuchern. Bei einem Bürgersaal für 150 Personen, so die aktuelle politische Diskussion, stehen unter anderem der traditionelle Quizabend der Vereine und die Fastnachtsitzungen des Gustavsburger Carneval Clubs vor dem Aus.

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