Das Hochwasser zu Beginn des Jahres - hier am Steindamm - war vergleichsweise harmlos. Dennoch will und muss Trebur die Wasserwehr stärken. Foto: Gemeinde Trebur

TREBUR – Die Hochwasserwellen in diesem Jahr verliefen glimpflich, ohne dass in Trebur die Wasserwehr alarmiert werden musste. Die dazu gehörige 40 Jahre alte Satzung ist überarbeitet worden. Wichtigste Änderung: In die Wasserwehr können jetzt auch Frauen eintreten.

Wie Bürgermeister Carsten Sittmann mitteilte, trat die Wasserwehr zuletzt 2013 in Aktion. Mit der neuen Satzung plant die Verwaltung zudem eine Werbekampagne. Unter dem Motto „Die Wasserwehr der Gemeinde sucht DICH. Bist auch DU dabei?“ sollen neue Mitglieder gewonnen werden. „Sollte die Anzahl der Freiwilligen nicht ausreichen, wäre es denkbar, einzelne Geburtsjahrgänge für jeweils Jahre zu verpflichten“, so der Bürgermeister mit Verweis auf das Beispiel Riedstadt weiter.
Auf jeden Fall können Bürger im Alter zwischen 18 und 28 Jahren per Satzung zum Wasserwehrdienst verpflichtet und im Bedarfsfall herangezogen werden. „Nach der zentralen Hochwasserdienstordnung entscheidet das Regierungspräsidium in Darmstadt als Obere Wasserbehörde, wann Wasserwehren herangezogen werden“, so Sittmann weiter.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“