Die Marktschreier sind nicht nur Verkäufer, sondern auch Entertainer. Archivfoto: Ralph Keim

INGELHEIM – Der erste verkaufsoffene Sonntag steht vor der Tür, kaum dass die Narren ihre Orden und ihre Kostümierung eingepackt haben: Am letzten Wochenende im Februar kommen die Marktschreier nach Ingelheim auf den Sebastian-Münster-Platz. Am Sonntag, 25. Februar, haben dazu die Geschäfte geöffnet.

Der Fischmarkt mit den Marktschreien beginnt bereits am Freitag, 23. Februar. Auch am Samstag, 24. Februar werden Wurst-Herby, Käse-Rudi, Nudel-Kiri, Bananen-Fred oder auch Aal-Hinnerk lautstark und mit viel Humor ihre Produkte anpreisen und an den Mann bringen. Denn die Marktschreier sind nicht nur Verkäufer, sondern auch Entertainer. Und wer die Marktschreier kennt, der weiß, dass dann auch schon mal die Bananen ins Volk fliegen und dass es die eine oder andere großzügige Zugabe beim Einkauf gibt.

Die Besucher des Fischmarktes können sich zudem auf ein tolles Angebot der fliegenden Händler an Gewürzen, Neuheiten aller Art, Tischwäsche, Spielzeug, Pflegeprodukte freuen. Für das leibliche Wohl ist auf dem Sebastian-Münster-Platz ebenfalls bestens gesorgt. Und am Sonntagvormittag kann man vor dem Einkaufsbummel auf dem Sebastian-Münster-Platz ein maritimes Frühstück mit frischen Matjes genießen. Beim verkaufsoffenen Sonntag locken zudem die Geschäfte mit zahlreichen Angeboten und Mitmach-Aktionen. Selbstverständlich darf die Automeile auf der Binger Straße ebenfalls nicht fehlen. Der Fischmarkt ist geöffnet am Freitag von 9 bis 20 Uhr, am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr.
Der nächste verkaufsoffene Sonntag findet im Mai statt. Am 27. Mai haben in Verbindung mit dem „Ingelheimer Halbe“ 2018 laden die Geschäfte zum sonntäglciehn Einkaufsbummel ein. Am Vormittag findet mit dem „Ingelheimer Halbe“ im Stadtgebiet zunächst ein Halbmaraton statt. Die Geschäfte sind von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Ebenfalls ab 13 Uhr heißt es: Spargelessen und Musik. Außerdem sind viele Veranstaltungen in der Stadt geplant.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei Journal LOKAL - Die Lokale Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben "Mainz", „Mainz-Mitte“ und „Mainz-Mombach“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“