Die Sternsinger bereicherten den Neujahrsempfang der katholischen Pfarrgruppe Kostheim. Foto: Ralph Keim

KOSTHEIM – Ein schöne Tradition ist der Neujahrsempfang der Katholischen Pfarrgeruppe Kostheim. Im Gemeindezentrum Maria Hilf begrüße Pfarrer Gottfried Scholz zahlreiche Gäste, die nach dem Gottesdienst geblieben waren, um bei einem Gläschen Sekt auf 2018 anzustoßen.

Durch den Vormittag im Saal führte der Vorsitzende des Pfarrgemeinderats, Johannes Weißenberger. Als erstes kündigte er die Sternsinger der Pfarrgemeinde an, die feierlich in den Saal einzogen und auch hier ihren Segensspruch kundtaten. Gemeindemitglied Stefan Muth hatte mit zahlreichen Fotos einen sehenswerten Rückblick zusammengestellt.
Der Neujahrsempfang war natürlich auch eine gute Gelegenheit, einen Ausblick auf die kommenden Monate zu geben: So soll es im Februar im Gemeindezentrum St. Elisabeth in den Krautgärten ein Argumentationstraining geben, das die Teilnehmer befähigen soll, rechtspopulistischen Argumenten zu begegnen. Ein wichtiges Aufgabenfeld der Pfarrgemeinde bleibe auch in diesem Jahr das Sozialnetz AKK, mit seinem Mittagstisch, dem Brotkorb, dem Babykorb und der Kleiderkiste. Mit diesen Angeboten werde sehr gute Arbeit und wichtige Arbeit geleistet, zeigten sich Pfarrer Scholz und Vorsitzender Weißenberger überzeugt.

Geplant ist außerdem ein Treffen mit Bischof Kohlgraf. Ein großes Projekt ist die Anschaffung einer neuen Orgel für die Kirche Maria Hilf. In Kostheim werden bauliche Maßnahmen notwendig sein, um auf dem Areal der Kirche St. Kilian die Mauern zu verstärken.
Selbstverständlich wird in der Pfarrgruppe auch in diesem Jahr Fastnacht mit viel Herzblut gefeiert: Die Sitzung des Narrenclubs Maria Hilf findet am 21. Februar statt, die Sitzungen des Kilianer am 28. Januar und am 4. Februar im Ferrutiushaus. Am 27. Januar sind die Kinder zu fastnachtlichem Spaß nach Maria Hilf eingeladen, die Senioren am 1. Februar zum Kreppelkaffee. Am 11. Februar findet in St. Kilian ein fastnachtlicher Gottesdienst mit den Kostemer Wingertsknorze statt.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“