In Gustavsburg kann man auf dem Rudolf-Diesel-Platz über die ÜWG Strom tanken. Öffentliche Ladesäulen für Elektro-Autos sind in der Region allerdings noch rar. Foto: Ralph Keim

REGION – Wer in der Region mit einem Elektro-Auto unterwegs ist, muss gut informiert sein. Ladesäulen sind bei weitem nicht so häufig zu finden wie reguläre Tankstellen. In Gustavsburg beispielsweise fließt der Strom. Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) hat auf dem Rudolf-Diesel-Platz eine E-Ladestation installiert.

Mit einer Leistung von 22 Kilowatt dauert das Laden eines Elektro-Autos an diesen Ladepunkten bis zu vier Stunden, je nach Ladeleistung und Ladefähigkeit des Autos. Nach Auskunft von Ginsheim-Gustavsburgs Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha (parteilos) soll bald auch in Ginsheim eine Ladesäule aufgestellt werden.

Wie der Treburer Bürgermeister Carsten Sittmann (CDU) berichtet, will die ÜWG in Trebur an der Hauptstraße eine Ladesäule aufstellen lassen. Damit reagierte der Bürgermeister auf einen entsprechenden Antrag der GLT, die sich für Auflademöglichkeiten innerhalb der Großgemeinde einsetzt. Nach Auskunft von ÜWG-Pressesprecher Michael Theurer ist auch Nauheim als Standort vorgesehen.
Denn die ÜWG plant, in neun Städten und Gemeinden des Landkreises elf neue Ladestationen mit je zwei Ladepunkten von je 22 kW zu errichten. Neben Gustavsburg sind ÜWG-Ladesäulen derzeit aber erst einmal nur am ÜWG-Gebäude in der Friedrichstraße 45 in Groß-Gerau, in Büttelborn in der Mainzer Straße 13, in Wolfskehlen auf dem Bürgerhaus-Parkplatz und in Biebesheim auf dem Rathausplatz zu finden.

Die ÜWG hat selbstverständlich nicht das Monopol für Ladesäulen. Anbieter wie Mainova und NewMotion haben ebenfalls in der Region Ladesäulen installiert. Sie lassen sich allerdings an einer Hand abzählen. Nach einschlägigen Internetseiten stellen die Kommunen Nauheim, Trebur und Bischofsheim derzeit noch weiße Flecken dar.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“