Der Ginsheimer Engelbert Wiedmann tritt am 1. Februar in der TV-Sitzung „Hessen lacht zur Fassenacht“ auf. Foto: Ralph Keim

GINSHEIM – Wenn am 1. Februar im HR-Fernsehen „Hessen lacht zur Fassenacht“ ausgestrahlt wird, ist unter anderem Engelbert Wiedmann dabei. Der Ginsheimer singt einen Klassiker einer hessischen TV-Legende.

Es war 1967, als Heinz Schenk in der seiner Sendung Zum blauen Bock das tat, was er nach dem Dampfplaudern am liebsten tat: Er stimmte – selbstverständlich damals als Playback – ein humorvolles Liedchen an: Bei „Hät der Adam aus em Appel Äppelwoi gemacht“ sangen und schnunkelten vor fünf Jahrzehnten nicht nur die drei Jungs vom Medium Terzett mit, sondern bald der ganze Saal. Waren das noch Zeiten.
51 Jahre danach wird es eine Coverversion des Heinz-Schenk-Klassikers geben: Der in der Fastnacht seit Jahrzehnten sehr rührige Sänger Engelbert Wiedmann ist bei der TV-Sitzung „Hessen lacht zur Fassenacht“ dabei und wird mit „Hät der Adam aus em Appel Äppelwoi gemacht“ den großen Sendesaal des HR mit Sicherheit zum Mitsingen und Mitschnunkeln bringen.
„Kürzlich hatten wir die öffentliche Vorpremiere und die Aufzeichnung der Sendung“, freute sich der Ginsheimer auf seinen Auftritt. Zu sehen ist die Sitzung am 1. Februar, 20.15 Uhr, im HR-Fernsehen. Seit etlichen Jahren ist Engelbert Wiedmann nun schon ein gern gesehener Gast der Frankfurter TV-Fastnachtssitzung „Hessen lacht zur Fassenacht“. Als „Schambes aus de Altstadt“, wobei auf alle Fälle die Mainzer Altstadt gemeint ist, begeistert er mit seinem gepflegtem Gesang, an dem auch der 2014 verstorbene Heinz Schenk seine Freude gehabt hätte.
In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz gehört Wiedmann seit Jahrzehnten zu den festen Größen der Saalfastnacht.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“