Ein Prosit auf 2018. Auch in diesem Jahr wird der Tauschring AKK wieder sehr rührig sein. Foto: Ralph Keim

KASTEL – Auch in diesem Jahr will der Tauschring AKK wieder Leitung gegen Leistung bieten. Das erste Treffen in neuem Jahr im Kasteler Bürgerhaus stand allerdings ganz im Zeichen der Geselligkeit. Tauschring-Vorsitzender Martin Klink und zahlreiche Getreue stießen dabei auf ein erfolgreiches Jahr 2018 an.
An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich die Mitglieder des Tauschrings im Keller des Bürgerhauses. Wenn dann der Begriff „Ini“ fällt, ist die Tauschring-interne „Währung“ gemeint. Im Fordergrund steht allerdings, dass Leistung gegen Leistung geboten wird und nicht gegen Geld: Eine halbe Stunde Rasenmähen gegen eine halbe Stunde Bürgersteig fegen – oder so ähnlich. Eine Stunde Leistung ist übrigens vier „Ini“ wert – ganz gleich, wie die Leistung aussieht.

Wenn jedoch Material-, Benzin- oder sonstige Fahrtkosten entstehen, müssen diese Kosten gesondert erstattet werden. Allerdings, so ein weiterer Gedanke beim Tauschring, darf kein Gewinn in Form von Geld gemacht werden.
Seit dem Jahr 2001, als der Tauschring AKK gegründet wurde, funktioniert das mit inzwischen mehr als 30 Mitgliedern bestens. Wer zwei linke Hände hat, profitiert ebenso davon wie derjenige, der sich mit Buchstaben und Zahlen nicht so gut auskennt. Und gutes Geld sparen lässt sich bei dieser Idee sowieso.
Selbstverständlich gibt es das ganze Jahr über gesellige Unternehmungen, beispielsweise bei Fahrradtouren, Grillabenden oder Partys.

Der AKK-Tauschring trifft sich an jedem ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr im Bürgerhaus Kastel. Der Tauschring ist auch beim Repair-Café mit im Boot. Dabei können an jedem zweiten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr im Bürgerhaus von Kastel nach Lust und Laune und in Gemeinschaft Gleichgesinnter technische Geräte repariert werden.

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Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“