Große Freude in Ingelheim über die Preisvergabe. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und die Stadt Ingelheim wurden für ihre Medientage und Mini-Medientage mit dem Dieter Baacke Preis in Frankfurt ausgezeichnet. „Gemeinsam wurde vor Jahren dieses lebendige Netzwerk gegründet, welches den Schülern weitreichende Medienarbeit vermittelt“, betont Bürgermeisterin Eveline Breyer.

Gemeinsam fuhr sie mit Vertretern der Universität und dem Arbeitskreis Prävention sowie ihrem Team zur Feierstunde und Preisübergabe. Der Dieter Baacke Preis richtet sich an Projekte außerschulischer Träger sowie an Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Dieter Baacke (1934 bis 1999) selbst war Professor für Pädagogik an der Universität Mainz.

Von 1984 bis 1999 war er Vorsitzender der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur. Einmal im Jahr wird durch diese und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die bundesweite Auszeichnung für herausragende medienpädagogische Arbeit ausgelobt. 2017 wurden 158 Bewerbungen der Jury vorgelegt, acht herausragende Projekte wurden prämiert.

„Gerade bei den Kindern und Jugendlichen haben wir in Zusammenarbeit mit den Lehrern und Schulsozialarbeitern ein starkes Interesse an der medialen Welt vernommen“, so Breyer. Die Ingelheimer Medientage wurden ursprünglich vor fünf Jahren von einer Projektstelle für Medienpädagogik des evangelischen Dekanats Ingelheim in Kooperation mit der Stadt ins Leben gerufen. Heute wird, in Zusammenarbeit mit der Universität Mainz, das Projekt fortgeführt. Gemeinsam wurde mit der Uni, den Schulsozialarbeitern und der Kriminalpräventiven Sicherheitspartnerschaft Ingelheim ein Konzept entwickelt, in dem die Medienwelt den Kindern spielerisch vermittelt wird. Studierende bieten an jeweils drei Tagen die Medientage für die 3. und 5. Klassen in Ingelheim an.

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