Jugendhausleiter Jürgen Salewski begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste zum 30-jährigen Jubiläum. Foto: Jugendhaus Oppenheim

OPPENHEIM – 30 Jahren Jugendhaus in evangelischer Trägerschaft, das ist ein Erfolgsmodell, das sich bewährt hat, waren sich die Gäste der Jubiläumsfeier, darunter viele Vertreter aus Kirche und Politik, einig. Das Jugendhaus eröffnete 1980 in Selbstverwaltung, seit 1987 ist das Evangelische Dekanat Oppenheim Träger der Einrichtung. Der Abend stand im Sinne von Rückblick, Einblick und Ausblick.

„I love JHO“, die Anstecker mit Herzchen, die viele Gäste trugen, zeigten auf einem Blick: Das Jugendhaus Oppenheim, für das die Abkürzung steht, war und ist Herzensangelegenheit vieler. Unterstützer und Wegbegleiter des Hauses, das nun seit 30 Jahren in evangelischer Trägerschaft ist, brachten zum Jubiläumsfest in Grußworten ihre Wertschätzung zum Ausdruck – ein starkes Bekenntnis an die professionelle pädagogische Arbeit des Jugendhauses.

Für Leiter Jürgen Salewski hat der Erfolg viele Gesichter, verdeutlichte er in seiner Begrüßungsrede: Dankbar ist der Pädagoge für die Unterstützung durch die Evangelische Kirche als Träger der Einrichtung, der Stadt Oppenheim, dem Land Rheinland-Pfalz und dem Kreis Mainz-Bingen als Kooperationspartner, die das gelingende Umfeld „für Jugendarbeit, wie wir sie verstehen und gut finden“ bereiten.
Insbesondere die personelle Kontinuität ist ein großes Plus. Fotos und Presseartikel aus 30 Jahren Jugendhaus dokumentierten diesen Wandel und gaben Eindrücke von der Fülle an Aktivitäten, die gern genutzt wurden und werden. Besonders stolz ist der Jugendhausleiter auf die Kooperation mit den Schulen vor Ort, die von beiden Partnern auf Augenhöhe geführt wird. „Sie leisten hervorragende pädagogische Arbeit“, bestätigte Dr. Hendrik Förster, Schulleiter am Gymnasium zu St. Katharinen.
Neben den vielen  Freizeitangeboten für die Jugendlichen könne das Mitarbeiterteam zudem auch bei Problemen professionell reagieren, sei es spontan durch die Kooperation mit den Schulen oder Fachstellen oder in einem Netzwerk, das die Arbeit im Jugendhaus ermöglicht und unterstützt. Die Evangelische Kirche als Träger könne auf diese Weise ein breites Spektrum an jungen Menschen erreichen.

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