Beim Event “Nikolaus schaut in den NaSchau!“ bekamen alle braven Kinder, Äpfel vom Nordpol, Nüsse oder Schokolade vom Nikolaus geschenkt. Foto: Claudia Röhrich

Bretzenheim – Karlheinz Endres und Christoph Schallert vom Arbeitskreis Naturnahes Grün begrüßten die Naturfreunde herzlich im Naturschaugarten (NaSchau) Lindenmühle in Bretzenheim. Der Arbeitskreis Naturnahes Grün veranstaltete “Nikolaus schaut in den NaSchau!“ dort gab es Glühwein, Kinderpunsch, Weihnachtsgedichte und -geschichten sowie -lieder im abendlichen Feuerschein.

Verständlich, dass der Nikolaus in der Adventszeit viel zu tun hat. Das war auch der Grund, warum er erst jetzt zu einem Nikolaus-Nachglühen, zwei Tage nach seinem Namenstag im Garten, erschien. Seit letztem Jahr hat der Heilige Nikolaus nun schon den NaSchau, in seinen Tourenplan mit aufgenommen und machte mit seinem Rodelschlitten hier, im Naturnahen Grün vor den Toren der Stadt, halt. Gemütlich war es im ehrenamtlich angelegten Garten, am Feuer konnten sich die Familien wärmen. Dies war zudem auch die einzige Lichtquelle, bis auf die Stirnlampen, die ein paar Kinder trugen, während Karlheinz Endres, Sprecher des Arbeitskreises eigene Gedichte, die von den naturnahen Pflanzen handelten, vortrug. Überraschend viele Eltern und Kinder hatten trotz Kälte und Dunkelheit sich im NaSchau versammelt. „Wart ihr immer brav das ganze Jahr über gewesen, habt ihr auch keine Steine in den Teich geworfen oder die Tiere geärgert?“, wurden die Kinder vom Nikolaus gefragt. Sie seien sehr brav antworteten sie und wussten sogar Gedichte: Florian und danach ein kleines Mädchen trugen sie frei und fehlerlos vor.

Ein Junge, der die Grundschule „An den Römersteinen“ besucht, berichtete den Gästen, dass er innerhalb des Unterrichts in einer Schul-AG einiges an Müll im NaSchau gesammelt hatte. Die Kinder werden alle mal später Naturschützer“, war sich Karlheinz Endres nun sicher. Der Nikolaus führte in seinem Weihnachtsgepäck Äpfel vom Nordpol, Nüsse und Schokolade mit, die er an die braven Kinder verteilte. Endres warb noch für das großes Fest im nächsten Frühjahr mit kostenlosen Führungen, um die heimischen Wildpflanzen und -tiere kennenzulernen, bevor er den Nikolaus verabschiedete damit dieser noch zeitig die nächste Straßenbahn mit seinem Schlitten erreichte.

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