Diese Delegation aus Taiwan besuchte kürzlich die Rotweinstadt. Foto: Stadt Ingelheim

INGELHEIM – Eine Delegation von 27 Sozial- und Stadtplanern aus dem Landkreis Pingtung in Taiwan besuchten unter der Leitung der stellvertretenden Landrätin Li-Hsueh Wu und Professor Tse-Fong Tseng von der National University of Kaohsiung das Mehrgenerationenhaus. Die Leiterin der Einrichtung, Birgit Kleine-Weitzel, begrüßte die Delegation und übermittelte die Grüße von Bürgermeisterin Eveline Breyer.

Bei einem Rundgang durch die Einrichtung erläuterte Kleine-Weitzel den Gästen die Philosophie des Bundesprogramms „Mehrgenerationenhaus“. Besonders die offene und einladende Atmosphäre des Hauses, die vielfältigen Möglichkeiten der „Offenen Treffs“, die Angebote der Kooperationspartner und das große Engagement der über 150 freiwillig Engagierten beeindruckte die Delegationsteilnehmer.

Später berichtete Kleine-Weitzel über den generationenübergreifenden Ansatz und die Sozialraumorientierung des MGHs. Dem schloss sich ein reger Austausch an. Besonders interessierte der generationenübergreifende Ansatz, der in der taiwanesischen Quartierarbeit noch keine große Rolle spielt.

Die Delegationsteilnehmer, die bei ihrem Besuch in Deutschland mehr über das System der Altenbetreuung erfahren wollen, waren von der Vielfalt des Ingelheimer MGHs begeistert und nehmen viele Ideen und Eindrücke mit nach Hause.  Die stellvertretende Landrätin, Li-Hsueh Wu, dankte Birgit Kleine-Weitzel sehr herzlich für den anregenden Austausch und die herzliche Aufnahme und überreichte ein von Ureinwohnern angefertigtes Kunstwerkwerk aus ihrem Landkreis. Sie verabschiedete sich mit den Worten „Wir nehmen viele Anregungen und  ein großartiges Vorbild mit in unsere Heimat“.

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