Ein Erinnerungsfoto mit Klassenlehrerin Annette Jutzi. Foto: Silvia Lenz

MAINZ – Im Rahmen der Ausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“ nahm die Klasse 4b der Leibniz-Grundschule ein ganz besonderes Angebot wahr. Bei einem Besuch im Landesmuseum bestückten die Nachwuchsforscher eine Vitrine mit ihren ganz persönlichen Erinnerungsstücken.

Im interaktiven Ausstellungsbereich, der eigens für „vorZEITEN“ eingerichtet wurde, tauchen Kinder und Jugendliche in die faszinierende Welt der Archäologie ein und erfahren mehr über das Leben von Menschen aus vergangenen Epochen und Kulturen. An Mitmach-Stationen schlüpfen die Kinder und Jugendlichen in die Rolle der Archäologen und lernen deren Tätigkeitsfeld kennen – von der Ausgrabung bis zur Aufbereitung für eine Ausstellung.

Für die Grundschüler, die von ihrer Schulleiterin Annette Jutzi begleitet wurden, war es bereits der zweite Besuch im Landesmuseum Mainz. Eine Woche zuvor lernten die Kinder in einem Workshop Strategien kennen, mit welchen der Archäologe seine Funde untersucht und einordnet. Dinge des täglichen Gebrauchs waren Gesprächsanlass und Einstieg in die Gruppenarbeit gemäß unterschiedlichen Interessen und Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern. Der anschließende Gang in die Ausstellung zeigte, zu welch interessanten Fragen und Antworten die Archäologen anhand von Fundstücken kommen. Die Bestückung der Ausstellungsvitrine bildete nun den Abschluss des spannenden Projekts und knüpft an den letzten Raum der Ausstellung mit dem Motto „An allem hängen Erinnerungen“ direkt an. Stofftiere, Talismane, Fotos und Familienerbstücke wie das goldene Armband zur Geburt erinnern die Kinder an Menschen und Begebenheiten – sogar an den ersten Schultag.

Da die „vorZEITEN“-Ausstellung bis 7. Januar verlängert wurde, ist sowohl der Workshop für Schulklassen als auch die Erweiterung zur eigenen Ausstellung im ZEITforscherRAUM für Grundschüler weiterhin buchbar. Nähere Informationen gibt es unter ellen.loechner@gdke.rlp.de und 06131/2857143.

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