Das sind die Kilometerkoenige des Landkreises auf dem Fahrrad. Foto: Kreisverwaltung

INGELHEIM – In Ingelheim ehrte der Erste Kreisbeigeordnete Adam J. Schmitt die kilometermäßig erfolgreichsten Teilnehmer der kreisweiten Kampagne Stadtradeln. Sie hatten vom 4. bis 24. Juni die meisten Kilometer auf dem Drahtesel zurückgelegt und so im besonderen Maße zum Klimaschutz beigetragen.

Mit stolzen 1644 Kilometern dominierte Jürgen Oldach das Spitzenfeld, gefolgt von Therese Merz mit 984 Kilometern. Der diesjährige Stadtradel-Star Armin Backofen hatte im Aktionszeitraum sogar komplett auf das Auto verzichtet und wurde für seine Vorreiterrolle bei der Kampagne sowie 423 zurückgelegte Kilometer ausgezeichnet.
Als „Politiker mit den meisten gefahrenen Kilometern“ wurden Klaus Reinheimer (918 Kilometer) und Marion Duchêne (565 Kilometer) geehrt. Auch der Nachwuchs trat freudig in die Pedale: In der Gruppen-Kategorie wurde ein Team der TH-Bingen für insgesamt 6.421 Kilometer ausgezeichnet. In der Sonderkategorie „Schulen“ setzte sich erneut die IGS Nieder-Olm durch: Stolze 10.404 Kilometer erradelten die Schülerinnen und Schüler, die mit einem Pokal und einem Preisgeld von 300 Euro honoriert wurden.
„Ziel der Kampagne ist es, das Fahrrad als attraktive, umwelt- und klimaschonende Alternative zum Auto in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Damit werden die teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger selbst zu Botschaftern für ein verantwortungsvolles Verhalten im Verkehrssektor“, erklärt Schmitt.

Stadtradeln ist eine Kampagne des Klimabündnisses, ein Zusammenschluss europäischer Kommunen. Die Teilnehmer sind dazu aufgerufen, in einem Aktionszeitraum von drei Wochen entweder allein oder in Teams so viele Kilometer wie möglich auf dem Drahtesel zurückzulegen und die geradelten Kilometer über eine Onlineplattform für die jeweilige Kommune einzugeben. Die Kampagne wurde in diesem Jahr von der Sparkasse Rhein-Nahe mit insgesamt 500 Euro unterstützt. Koordiniert und durchgeführt wird die Kampagne vom Klimaschutzmanager des Landkreises, Hilmar Andreas Holland und vom ehrenamtlichen Umwelt- und Klimaschutzbeauftragten Georg Leufen-Verkoyen.

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