Steigbrief vom 17. März 1902 für das Haus Nr. 23 in der heutigen Engelstraße, das Haus Anfang des 20. Jahrhunderts, der Milchwagen von Paul Philipp Hofmann. Foto: Elke Fauck

GONSENHEIM – Ein Stück Gonsenheimer Geschichte kann man heute noch in der Engelstraße erkennen. Zwar ist das Haus Nr. 23 nicht mehr im Originalzustand, jedoch kann man teilweise noch die ursprüngliche Bauweise erkennen. Die Gonsenheimerin Luise Brewi, deren Großvater Paul Philipp Hofmann 1902 das Haus ersteigert hat, hat sich mit der Materie befasst.

Die Straße „Hinter dem Graben“ wurde kurz zuvor in Engelstraße umbenannt. Namengeberin war Barbara Seib, geborene Engel die, zusammen mit ihrem Ehemann Franz Seib zuvor das Haus in ihrem Besitz hatte. Hofmanns Enkelin, Luise Brewi, hat mit Hilfe ihres Cousins, Horst Reuter, der mittlerweile in Freiburg wohnt, den Steigbrief von 1902, Fotos vom Haus und dem Pferdewagen, mit dem die Großeltern der heute 86-jährigen Milch und Butter im Umland verkauften, um sich und ihre neun Kinder ernähren zu können, zusammengesucht. Die Rentnerin ruft mit ihrer eigenen Nostalgie ein Stück Gonsenheimer Geschichte in Erinnerung.

Teilen
Vorheriger ArtikelDer „Weltuntergang“ von Finthen
Nächster ArtikelAdventsmarkt, Jubiläen und Hilfe beim Smartphone
Elke Fauck
Seit November 2013 arbeite ich als freie Mitarbeiterin für die Lokale Zeitung. Hauptsächlich schreibe ich für Gonsenheim, Mombach und Finthen – aber auch gelegentlich andere Vororte oder die Innenstadt. Ich favorisiere kulturelle Veranstaltungen wie Vernissagen, Konzerte etc., auch während der Fastnachtszeit bin ich sehr gerne für die Lokale unterwegs. Doch die Mischung macht’s – deshalb berichte ich über alle Themen.