Die Kita „Sprösslinge“ ist in Modulbauweise errichtet, so wie stadtweit sechs weitere Kindertagesstätten. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Das Studierendenwerk der Johannes Gutenberg-Universität hat im Beisein von Wissenschaftsminister Konrad Wolf und Sozialdezernent Eckhart Lensch eine neue Kindertagesstätte eröffnet: Die „Sprösslinge“ – so auch der Name der Kita – finden am Dalheimer Weg 3 Betreuung.

Diese neue Kindertagesstätte ist ausgelegt für 90 Kinder in sechs Gruppen von bis zu je 15 Kindern. Es handelt sich durchweg um Ganztagsplätze. 42 davon sind Plätze für Kinder unter drei Jahren. Leiterin der Kita ist Nadine Zimmer. Die ersten Kinder sind Anfang September aufgenommen worden. Die Baukosten beliefen sich auf drei Millionen Euro. Die Stadt Mainz sowie das Land und der Bund tragen jeweils die Hälfte. Baubeginn war im Oktober 2016.

Die Plätze der Kita „Sprösslinge“ stehen Kinder von Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität und der Hochschule Mainz sowie Kindern von Beschäftigten der Kooperationspartner des Studierendenwerks zur Verfügung. Die neue Einrichtung ist neben den Kitas „Campulino“ und „Weltentdecker“ die dritte Kita des Studierendenwerks und befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Kita „Weltentdecker“. Ganz in der Nähe liegen die Universitätsportstätten, außerdem der Botanische Garten. Insgesamt stehen 249 Betreuungsplätze unter der Trägerschaft des Studierendenwerks.

Da es sich um eine Montessori-Einrichtung handelt, betritt das Studierendenwerk pädagogisches Neuland. Die Erzieherinnen verstehen sich als Begleiter der Kinder und nicht als Autorität. Die Jungen und Mädchen sollen ganz nach ihren individuellen Neigungen und Interessen gezielt gefördert werden. Ebenfalls eine Besonderheit: In den speziell eingerichteten Kinderküchen sollen die Jungen und Mädchen ihr Essen auch einmal selbst zubereiten.

Wie die Kitaleiterin bei der Eröffnung erläuterte, werden zunächst drei Krippengruppen mit je zehn Kindern eingerichtet, außerdem eine Gruppe mit 15 Plätzen, von denen bis zu sieben Plätze für Kinder ab einem Jahr vorgesehen sind. Insgesamt werden somit 45 Plätze, davon 37 Plätze für Kinder unter drei Jahren, angeboten. Noch entwickeln muss sich auch das Außengelände, auf dem bereits die Spielgeräte montiert sind.

Das Gebäude ist in Modulbauweise errichtet, wie inzwischen seit Juli 2014 stadtweit sechs weitere Kindertagesstätten, die teils unter Trägerschaft der Stadt Mainz stehen, teils unter externer Trägerschaft.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“