Die Kostheimerin Stephanie Kopietz ist leider bereits in der Vorrunde bei der Wahl zur Deutschen Weinkönigin ausgeschieden. Foto: Oliver Gehrig

KOSTHEIM – Für Stephanie Kopietz hat es leider nicht gereicht. Die Kostheimerin ist als Rheingauer Weinkönigin beim Vorentscheid zur Wahl der Deutschen Weinkönigin in Neustadt an der Weinstraße ausgeschieden. Die 23-Jährige schaffte somit nicht den Sprung ins Finale der besten Sechs. 

Stephanie Kopietz war als Vierte der insgesamt 13 deutschen Gebietsweinköniginnen am Start und musste sich den Fragen der Jury stellen. „Wir haben 13 tolle Bewerberinnen“, betonte SWR-Moderator Holger Wienpahl zu Beginn und traf den Nagel auf den Kopf. Fachwissen, Kompetenz, Ausstellung, Charme und Teamfähigkeit seien gefragt. Zunächst stellte sich die 23-Jährige in einem Film vor: Die FH Geisenheim, die Kostheimer Maaraue, Schloss Johannisberg, der Wiesbadener Weinprobierstand und das Wiesbadener Kurhaus, wo Stephanie eine Turneinlage vorführte, waren Drehorte. Dann stellte Stephanie ihr Lieblingsgericht vor und beantwortete Fragen zum Riesling Kabinett trocken und zu Maßnahmen zur Frostabwehr. Auf Englisch hatte sie eine schwierige Aufgabe zu bewältigen und musste einer fiktiven französischen Reisegruppe erklären, warum diese lieber auf ein Weinfest statt aufs Oktoberfest gehen sollte. Stephanie Kopietz meisterte ihre Aufgaben und entdeckte in einer Teamaufgabe auch noch einen Fehler bei den „Weinnachrichten“.  

Dennoch reichte es am Ende nicht. Die Kostheimer können dennoch stolz auf „ihre Stephanie“ sein, die sich achtbar geschlagen hat.   

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Oliver Gehrig
Ich bin gebürtiger Mainzer, Jahrgang 1967 und seit mehr als 20 Jahren hauptberuflich journalistisch in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport tätig. Für die Lokale Zeitung berichte ich seit 2014 aus Bretzenheim, Hechtsheim, Lerchenberg, HaMü, AKK und der Oberstadt sowie aus Finthen und Gonsenheim. In meiner Freizeit fahre ich gerne Fahrrad. Weitere Hobbies sind Tennis, Fußball und Aquaristik.