n den Räumen der MVB in Mainz wurde der von der Mainzer Volksbank und der Volksbank Alzey-Worms ausgelobte „Große Stern in Bronze“ vergeben, außerdem Preisgelder an insgesamt 20 Vereine. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Es war wieder soweit: In Mainz funkelten die Sterne, genauer gesagt die Sterne des Sports. Das besondere an dieser achten Auflage der Auszeichnung: Erstmals vergaben die Mainzer Volksbank und die Volksbank Alzey-Worms die Auszeichnung „Großer Stern in Bronze“ gemeinsam, unterstützt vom Sportbund Rheinhessen. Und der Stern geht in diesem Jahr an die Turngemeinde Gonsenheim für ihr Projekt „Senioren auf dem Vormarsch“.

Damit verbunden ist nicht nur ein Preisgeld von 2000 Euro. Die TG Gonsenheim hat sich damit auch für die nächste Runde qualifiziert, den landesweiten „Großer Stern in Silber“, der in wenigen Wochen verliehen wird. Danach steht der Stern des Sports in Gold an, der bundesweit im kommenden Frühjahr in Berlin vergeben wird.

Ein weiterer „Großer Stern in Bronze“ geht an den Wiesbadener Judo-Club Kim Chi. Dies geht darauf zurück, da die Mainzer Volksbank auch rechts des Rheins präsent ist. Daher wurden auch die TSG Kastel mit 250 Euro bedacht worden. Insgesamt vergaben beide Banken an dem Abend der Preisverleihung bei der MVB in Mainz an 20 Vereine mehr als 11.000 Euro.

Der zweite Platz mit 1500 Euro Preisgeld ging an den Mainzer Schwimmverein, der es in der zurückliegenden Stern-Runde bis nach Berlin geschafft hatte. Der Verein überzeugte die Jury mit dem Projekt „Mainz soll schwimmen können“. Über den dritten Platz, dotiert mit 1000 Euro, freute sich der SC Lerchenberg mit seinem Projekt „Integration vor Ort“.

Platz 4 (500 Euro) ging an den FSV Oppenheim. Weitere mit Geldpreisen bedachte Vereine aus der Region waren der FC Ente Bagdad, der Mombacher Turnverein, die Mainz Athletics, der VfL Fontana Finthen, die TSG Heidesheim, der Handball-Club Gonsenheim, der TV Hechtsheim und der Laubenheimer Verein Sport + Akrobatik. Für eine sehenswerte sportliche Darbietung sorgten Aktive des Kunstkraft-Sportvereins aus Finthen.

Die Vorstandsvorstände der beiden Banken, Uwe Abel für die MVB und Armin Bork für die Volksbank Alzey-Worms, unterstrichen bei den Vorstellungen der Preisträger auch die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements. Dem schlossen sich Magnus Schneider, Präsident des Sportbunds Rheinhessen, und der Mainzer Sportdezernent, Bürgermeister Günter Beck, ebenfalls an. In diesem Jahr stellten die ehrenamtlichen Kräfte aus den Vereinen erneut eindrucksvoll unter Beweis, dass sie in allen Bereichen und unabhängig von Größe und finanzieller Ausstattung viel für die Menschen in ihrem Umfeld bewegen, lautete der allgemeine Tenor.

Die „Sterne des Sports“ werden gerne auch als „Oscar des Breitensports“ bezeichnet und seit 2004 von den Volksbanken Raiffeisenbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund ausgeschrieben. Insgesamt hatten sich bei der MVB und der Volksbank Alzey-Worms 53 Vereine um den Bronze-Stern beworben. Die Bewerbungen für die nächste Runde beginnen Anfang April.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“