Die Signalfarbe und die Reflexionsstreifen sind eigens auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt, damit sie schon von weitem von Autofahrern wahrgenommen werden. Foto: Helene Braun

Bretzenheim – Begeistert sind nicht nur die Kinder der Integrativen Kindertagesstätten der in.betrieb in Nieder-Olm und Mainz. Auch die Erzieherinnen und die stellvertretende Leitung Stefanie Röscher sind ganz angetan von den kleinen Warnwesten, die Ralf Jäger bei A.T.U. in Bretzenheim an die Rheinlinge, die Mainzer Kinder, übergab. „Schulkinder bekommen sie zur Einschulung“, sagte Röscher, „aber an die Kitakinder denkt keiner.“ Bis jetzt. Ralf Jäger hat das Projekt von Anfang an betreut und sehr väterlich hilft er beim Überziehen der Westen, denn es sind viele sehr kleine Kinder dabei, die stellvertretend für die 90 in Mainz zur Übergabe nach Bretzenheim gekommen sind.

Die weitere Überraschung: Dass die Westen so klein waren und deshalb haargenau passten, verwunderte Röscher. „Man kriegt die normalerweise nicht in Kindergrößen und wenn, dann sind sie unheimlich teuer.“ So verzeichnete die diesjährige Aktion „A.T.U.-Glühwürmchen“ einen unerwartet großen Ansturm. Insgesamt werden 75.000 kostenlose Warnwesten werden verteilt. Damit leistet Deutschlands Marktführer im Kfz-Service bereits zum vierten Mal einen aktiven Beitrag zur Sicherheit von Vorschulkindern im Straßenverkehr.

Über 1300 Kitas wurden und werden damit bedacht. Letztendlich musste das Los entscheiden und die integrative Kindertagesstätte der in.betrieb gGmbH gehört nun zu den glücklichen Gewinnern. Röscher sagte: „Eine Mutter hat sich bei uns besonders dafür eingesetzt, sie hat die Teilnahme initiiert.“

Die Signalfarbe und die Reflexionsstreifen sind eigens auf die Bedürfnisse der Kleinen abgestimmt, damit sie schon von weitem von Autofahrern wahrgenommen werden, insbesondere bei schlechter Sicht und Dunkelheit. Das bunte Motiv, das angebracht ist, stammt aus dem Animationsfilm „Findet Dorie“. Der Vorsitzende der A.T.U.-Geschäftsführung, Jörn Werner, sagt: „Die unerwartet große Nachfrage zeigt, dass Eltern und Erzieher das Thema Verkehrssicherheit sehr ernst nehmen.“

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Seit 2003 bin ich für die Lokale Zeitung journalistisch tätig. Von 2014 bis Ende 2018 war ich Redaktionsleiterin für die Mainzer Stadtteile und die Verbandsgemeinde Bodenheim. Meine heutigen Schwerpunkte liegen auf allem, was im und vor Ort geschieht und für die Leser interessant ist. Dies sind Berichte, Reportagen und Fotos aus Lokalpolitik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Vereinen, zu besonderen Events und kuriosen Begebenheiten.