Familienministerin Anne Spiegel (Mitte) fühlte sich im Caritas-Zentrum Delbrel sichtlich wohl. Foto: Ralph Keim

NEUSTADT – Hoher Besuch im Caritas-Zentrum Delbrel: Zur „Kulinarischen Reise durch den Orient“ kam Anne Spiegel (Grüne), Ministerin für Familie und Integration, persönlich in die Neustadt. Dabei ließ es sich die Politikerin nicht nehmen, den Frauen und Männern, die die Speisen zubereiteten, zur Hand zu gehen. Eine Ministerin am Herd – das hatte es im Caritas-Zentrum mit Sicherheit noch nicht gegeben.

Schon beim Reinkommen in das Caritas-Zentrum in der Aspeltstraße wurde die Ministerin von verlockenden Düften empfangen. In den Pfannen brutzelte es, in den Töpfen köchelte es bereits. Die Teilnehmer des Integrationsprojekts „NeuNa – Neue Nachbarn in der Mainzer Neustadt“ hatten das tolle Angebot an frisch zubereiteten Speisen vorbereitet. Und so vielfältig wie die Speisen war die Zusammensetzung der Köchinnen und Köche: Einheimische, Zugezogene und Flüchtlinge schnippelten Gemüse, brutzelten Fleisch, wuschen das Obst. Da fühlte sich Ministerin Spiegel sichtlich wohl.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Interkulturellen Woche statt, die am Tag zuvor eröffnet worden war und die zahlreiche Veranstaltungen bot. Im Caritas-Zentrum Delbrel betonte Ministerin die Bedeutung interkultureller Begegnungen. Dabei lobte sie die Angebote im Caritas-Zentrum, die Menschen unterschiedlichster Herkunft und Prägung zusammenführen.

Der Blick in die vielfältigen Schätze des Orients – kulinarisch wie kulturell – machte deutlich, wie gewinnbringend die Begegnung zwischen den Kulturen sein kann. Die Kochveranstaltung stellte außerdem den Start für die diesjährige Spendenaktion „Essen verbindet“ das, deren Erlös in den Caritasbetrieb fließt, um Begegnungen in der Neustadt auch weiterhin möglich zu machen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“