OB Claus (links) und die Telekom-Mitarbeiter Gerd Schäfer und Knut Wichmann (rechts) beim ersten symbolischen Spatenstich in Ober-Ingelheim. Foto: Ralph Keim

INGELHEIM – Schnelles und leistungsfähiges Internet ist längst zu einem wichtigen Standortfaktor für jede Kommune geworden. Auch für Ingelheim, wo es noch immer einige sogenannte weiße Löcher gibt, wo es mit dem schnellen Internet noch ein wenig hapert. Doch ein Ende ist in Sicht. Denn in Ober-Ingelheim hat die Telekom damit begonnen, die entsprechenden Glasfaserleitungen für ein schnelles Internet mit Übertragungsraten von bis zu 100 MBit/s zu verlegen. Ziel ist flächendeckend schnelles Internet.

Hinzu kommen 48 Verteilerkästen. Bis MItte Dezember sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Beim symbolischen ersten Spatenstich zeigte sich Oberbürgermeister Ralf Claus hoch zufrieden. Rund 11.500 Haushalte profitieren favon. Die Telekom wiederum investiert pro Kilometer Glasfaserleitung rund 70.000 Euro. Öffentlich gefördert wird schnelles Internet zur Stärkung der lokalen Wirtschaft nur in Gewerbegebieten.

„Wir freuen uns, dass die Telekom ihre Planungen abgeschlossen und mit den Tiefbauarbeiten begonnen hat“, sagte der OB. Mit der neuen Technik seien Übertragungsraten von mehr als 50 MBit/s garantiert. Hoch gehen könne es bis zu 100 MBit/s, je nach Anschlussstelle und technischer Ausstattung des Nutzers, erläuterte Telekom-Regionalmanager Gerd Schäfer. Er verwies darauf, dass für den Netzausbau kurzfristige Baustellen in manchen Straßen unvermeidbar seien.

Schäfer kündigte zudem an, dass in der ersten Dezemberhälfte eine Bürgerinformation geplant ist. Wer einen anderen Anbieter als die Telekom hat, muss sich übrigens keine Gedanken machen. Die Telekom ist verpflichtet, seine Leitungen auch Mitbewerbern zur Verfügung zu stellen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“