Der erste Apfelbaum ist gepflanzt, 499 weitere sollen folgen. Foto: Loreen Fetthauer

MAINZ – Ein berühmter Spruch, den man Martin Luther zuschreibt, lautet: „Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Im Rahmen der Mitmachkampagne „#reformaction2017“ suchen die Evangelische Jugend Mainz und das Evangelische Stadtjugendpfarramt unter dem Thema „Apfelbäume als Zeichen der Hoffnung“ 500 Mitstreiter, die 500 Apfelbäume pflanzen.

Ihren Teil zum Projekt haben die Jugendlichen zusammen mit Oberbürgermeister Michael Ebling und Dekan Andreas Klodt bereits beigetragen. Rund 1,50 Meter groß ist der frisch gepflanzte Apfelbaum, der nun den Garten hinter der Evangelischen Lutherkirche in der Oberstadt noch ein Stückchen grüner macht – eben ganz im Sinne des berühmten Reformators.

Dekan Andreas Klodt sieht in der Apfelbaum-Pflanzaktion eine gute Möglichkeit, etwas für unseren Planeten zu tun: „Wir wissen, unsere Tage sind gezählt, unser Leben ist endlich. Und doch tun wir, was getan werden muss, um unsere Freude an der Schöpfung zu bewahren.“ Und damit nicht genug: Ist die Challenge erfolgreich, spenden die Initiatoren mindestens 500 Euro an die Aktion Plant for the Planet – eine Projekt von Kindern und Jugendlichen, die weltweit Bäume pflanzen, um diese Welt zu retten.

Mitmachen ist ganz einfach: Apfelbaum pflanzen, Foto machen und bis spätestens 31. Oktober unter www.reformaction2017.de/apfelbaum hochladen.

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