Schulleiterin Gaby Plöger informierte Sozialdezernent Eckart Lensch über das neue Ganztagsangebot. Foto: Ralph Keim

NEUSTADT – Mit Beginn des neuen Schuljahres ist für die Feldbergschule eine wichtige Neuerung eingetreten: Die Grundschule bietet jetzt eine Ganztagsbetreuung an. Noch müssen sich besonders die Schüler erst daran gewöhnen. Aber schon bald sollen alle von einer Vielzahl an Möglichkeiten profitieren, beispielsweise durch neu eingerichtete Räume, in denen die Kinder lesen und spielen dürfen, kreativ sein können. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsgruppen.

Das Mittagessen nehmen die Ganztags-Kinder derzeit im Casino des Stadtwerke-Hochhauses ein, das auf der anderen Seite der Rheinstraße steht und das sie mit einem kurzen Spaziergang über die Grüne Brücke problemlos erreichen. Eine eigene Schulmensa ist jedoch in Planung.

Am zweiten Schultag machte sich Sozialdezernent Eckart Lensch vor Ort ein Bild über das neue Ganztagsangebot. Schulleiterin Gaby Plöger informierte den hohen Besuch aus dem Rathaus.

Dezernent Lensch wiederum machte darauf aufmerksam, dass die Zahl der Ganztagsschulen seit Jahren kontinuierlich gewachsen ist. Neben der Feldbergschule in Mainz sind landesweit zum Beginn des neuen Schuljahre drei weitere Grundschulen mit einem Ganztagsangebot ins neue Schuljahr gestartet. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz unter den Grundschulen knapp 620 Ganztagsschulen, neun davon in Mainz. Der Bedarf sei groß. Denn in einer Ganztagsschule werde wertvolle pädagogische Arbeit geleistet. Und die meist beruftätigen Eltern seien gewiss, dass ihr Kind bis in den späten Nachmittag betreut werde.

Die Geschichte der Feldbergschule reicht zurück bis ins Jahr 1900, damals war die Einrichtung eine sogenannte Frauenarbeitsschule. Später war in dem markanten Gebäude die Christliche Simultanschule untergebracht. Seit 1968 werden hier Grundschüler unterrichtet. 2001 wurde die Feldbergschule zur Schwerpunktschule, was bedeutet, dass in jeder Klasse beeinträchtigte beziehungsweise behinderte Schüler in den normalen Unterrichtsalltag integriert werden.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“