Eine tolle Sache war wieder das Oppenheimer Weinfest. Foto: Stadt Oppenheim

OPPENHEIM – Aus der Not mit viel Spontaneität eine wahre Tugend gemacht hat Stadtbürgermeister Marcus Held. Als die feierliche Eröffnung des diesjährigen Weinfests samt Weinritterschlag-Zeremonie ins Wasser zu fallen drohte, sorgte die Stadtspitze für eine Premiere der besonderen Art: Die erste Weinfest-Eröffnung seit Bestehen im einmaligen Oppenheimer Kellerlabyrinth – nachdem Dauerregen selbst die Beschallungsanlage auf der Marktplatzbühne außer Gefecht gesetzt hatte.

„Das Ambiente und die bis auf den letzten Platz gefüllten Keller haben sowohl die Eröffnung als auch die Weinritterschläge für Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt und Sport-Legende Werner Graf von Moltke zu einer glanzvollen und atmosphärischen Erstausgabe gemacht“, so Held, der gemeinsam mit dem Weinritterkollegium die ehemalige Gesundheitsministerin die Würde einer „Edlen Weinfreifrau zu Oppenheim“ und Ex-Zehnkämpfer von Moltke den Titel eines „Edlen Weinritters zu Oppenheim“ vor zahlreichen Ehrengästen und Bürgern feierlich verlieh.

„Insgesamt ziehen wir eine sehr positive Bilanz für das Weinfest 2017, das sich vor allem zweier großartiger Neuerungen erfreute. Zum einen war die Wein-Genießer-Lounge auf dem Platz vor der katholischen Kirche ein voller Erfolg. Zum anderen konnten wir mit „Les Loustics d’Alsace“ in ihren historischen Trachten eine farbenfrohe und beschwingte Bereicherung für unseren Festreigen gewinnen“, so Held im Nachgang zum jährlichen Höhepunkt im Veranstaltungskalender.

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