Die Ukulelespieler während ihres Auftritts bei „Mainz lebt auf seinen Plätzen“. Foto: Robin Haas

MAINZ – „Everybody should have and play a Uke. It’s so simple to carry with you and it is one instrument you can’t play and not laugh”. Das waren die Worte von George Harrison, einem der Beatles, die ebenfalls begeisterte Ukulele Liebhaber waren. Das Zitat beschreibt den Auftritt von „Alles Uke“ im Rahmen von „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ perfekt. Man wird von den Klängen des sogenannten „hüpfenden Flohs“ in den Bann gezogen und muss einfach mitsingen, mitwippen und mitschnipsen.

Das Ensemble aus Ukulelespielern kommt aus ganz Deutschland, sie reisen auf eigene Kosten an und jeder Einzelne übt alleine zuhause. Alle verbindet die Leidenschaft zum Ukulele spielen und die Mitgliedschaft im virtuellen deutschen Ukulelenclub, welcher circa 5000 Mitglieder zählt. Seit nun mehr sieben Jahren sind die Ukulelespieler bei „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ mit von der Partie.

Das Event wurde aufgrund des andauernden Regens am Donnerstag vom Karmeliterplatz in das Haus der Jugend verlegt, aber das machte der guten Stimmung keinen Abbruch. Mit nur einer Generalprobe am Tag davor starteten die Musiker nach einer kleinen Stärkung das Konzert. Die musikalische Weltreise führte von der Nordsee über Australien bis in die USA, von Liedern wie „Übers Meer“ von Rio Reiser reichte das Repertoire bis “Down Under“ von Man At Work.

Die vom Publikum lautstark als Frankfurter Jungs proklamierten Floyd und Ludwig  schlugen ruhigere Töne an und begeisterten die Zuschauer mit ihren brillianten Stimmen. Erhard aus Bremen animierte die Gäste mit selbst geschriebenen Liedern wie „Böse Möwe“ zum lautstarken Mitsingen. Das Lied handelt von einer Möwe, die es auf sein Fischbrötchen abgesehen hat. Ebenfalls Höhepunkte des Abends waren die Darbietungen von „Hey Jude“ der Beatles und Spliffs „Carbonara“.

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