So langsam rücken die Arbeiten zur Ortsverwaltung vor, auch der Abschnitt vom klei-nen Kreisel bis zum Lidl steht auf der Zielgeraden noch an. Foto: Gregor Starosczyk-Gerlach

Die Lokale: Wie geht es ihnen nach Ihrem Kurzurlaub?

Es geht mir gut. Die fünf Tage fühlten sich nicht wirklich lang an, aber ich habe die Berge sehr genossen.

Dr. Lossen-Geißler: Zurück in Mombach: Hat das jüngste Unwetter hier Schäden verursacht?

Größere Schäden sind in Mombach, soviel ich weiß, zum Glück ausgeblieben.

Das klingt positiv. Genauso wie Aussicht, dass die aktuelle Sanierung der Hauptstraße vor dem Abschluss steht. Wie finden Sie das?

Die Arbeiten befinden sich absolut im Zeitplan. Halbseitig befahrbar ist die Ortsdurchfahrt seit ein paar Wochen. Den Fortschritt fällt richtig ins Auge. Beispielsweise durch die breiteren Bürgersteige, die – wie ich finde – sehr ansprechend aussehen. Sehr schmuck sieht auch der Platz an der Lindengasse aus. 

Die Bäume dort sind erhalten geblieben…

… und wir sind froh darüber. Das war uns wichtig, auch weil die Linde einst von einer Bürgerin gestiftet worden ist. Übrigens muss jetzt niemand befürchten, dass die Parkplätze an der Stelle verschwinden. Sie werden neu angeordnet.

Welche Arbeiten stehen noch aus?

Sie werden jetzt auf den Platz vor der Ortsverwaltung vorrücken. Auch der Abschnitt vom kleinen Kreisel bis zum Lidl steht auf der Zielgeraden noch an.

Wie fallen die Rückmeldungen aus, die Sie bekommen?

Was ich von einigen Mombachern bisher hörte, klang positiv. Ich möchte an der Stelle wiederholen, dass die Verzögerung bei der Sanierung der Hauptstraße nicht die „Soziale Stadt“ verantwortet. Der Grund lag in der Entscheidung der Stadtwerke, im Zuge der Neugestaltung auch die Hausanschlüsse zu erneuern. Andernfalls müsste die Hauptstraße vielleicht in zwei Jahren erneut aufgerissen werden.

Würde vor dem dritten Bauabschnitt der Hauptstraße dem Stadtteil etwas Ruhe guttun?

Eine Verschnaufpause würde dem Stadtteil sicher guttun. Die Planung für den dritten Bauabschnitt passiert aktuell die städtischen Gremien. Die Bürgerbeteiligung ist für September geplant. Dann müssen auch erst die Gelder zur Verfügung gestellt werden.

Theoretisch droht ab Spätsommer mit der Sperrung der Mombacher Autobahnauffahrt auf der Schiersteiner Brücke in Richtung Wiesbaden und der Öffnung der Abfahrt nach Mombach ein neues Chaos, wie sehen Sie das?

Zuletzt beim Treffen der zuständigen Stadtgremien wurden hierzu einige Lösungsvorschläge präsentiert. Die Ortsbeiräte aus Mombach und Gonsenheim begleiten das Thema und das Tun der Verwaltung intensiv und aufmerksam. Nun soll vor allem das Einbiegen in die Kreuzstraße verbessert werden. Eine der Folgen der Sperrung wird ja sein, dass die Mombacher Autofahrer die Kreuzstraße bis zur Auffahrt auf die A 643 vermehrt nutzen.

Die Budenheimer wollen die IGS, die Mombacher auch. Wie ist Ihr Eindruck, kann Mombach sich der Unterstützung des neuen Schuldezernenten bei der Einrichtung der IGS im Stadtteil sicher sein?

Unser Ziel ist klar: Wir wollen die IGS bei uns haben. Ich bin sehr froh, dass sich der Stadtrat in dem Sinne festgelegt hat. Der Weg dahin wird natürlich länger, möglicherweise fünf Jahre, dauern. Die Schulstandortuntersuchung wird uns sagen, ob das mit Budenheim möglich ist.

Welche Aufgaben stellen Sie sich noch für das Jahr 2017?

Nach wie vor will ich mich für die Einrichtung eines Wochenmarktes in Mombach stark machen und mich um die Mombacher Mitte kümmern. Ein geordnetes gestaltetes Gelände am Penny-Markt wird den Einzelhandel ankurbeln. Die Lebensmittelmärkte im Westring und am kleinen Kreisel laufen ja mit Erfolg, Ich wünsche mir, dass auch der Einzelhandel in der Hauptstraße genauso zufrieden ist.

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