Auf keinen Fall fehlen darf der „Sound of Weisenau“ bei der Kerb. Foto: Helene Braun

Weisenau – Altbewährtes und Neues wartete diesmal auf die Kerbebesucher auf dem Weisenauer Tanzplatz, auf dem Parkdeck und am Rheinufer. Einen Kerbejahrgang gab es freilich nicht. Und so mussten Kerbeerfahrene aus den Vorjahren das leisten, was ein neuer Jahrgang hätte tun sollen. Dass es im nächsten Jahr wieder anders wird, hofft Ortsvorsteher Ralf Kehrein. Junge Leute, die mitmachen wollen, könnten sich jetzt schon in der Ortsverwaltung darüber informieren, sagt er. Das Feuerwerk sei die Hauptaufgabe. „Ohne Kerbejahrgang kein Feuerwerk, ohne Feuerwerk keine richtige Weisenauer Kerb.“ In diesem Jahr klappte es aber noch mit dem Feuerwerk zum montäglichen Abschluss.

Auch die Mitglieder von Edelweiß ließen sich ein kühles Blondes schmecken nach dem Festzug von der Kirche. Foto: Helene Braun

Unbefangene mögen vielleicht gemeint haben, der Platz sei voll, als nach dem Gottesdienst am Sonntag die Vereine erst von der katholischen Kirche zur evangelischen und dann auf den Festplatz zum Frühschoppen marschierten, wo der Sound of Weisenau sein Frühschoppen-Konzert gab. Doch Kehrein hätte es lieber noch voller gehabt.

Gut ankam die Neuerung des Familiennachmittages, wo insbesondere Schausteller, aber auch das Jugendzentrum Weisenau und TVW-Mitglieder spezielle Angebote für junge Kerbebesucherinnen und -besucher bereit hielten und dafür sorgten, dass keine Langeweile aufkam und der Geldbeutel der Eltern mit Blick auf die Urlaubszeit geschont wurde.

Wer allerdings zur „Einbürgerung Messfremder“ an den Rhein wollte, musste erst die Brücke, den langen Abstieg und den anstrengenden Weg zurück nehmen, was bei der schwül-heißen Witterung ziemlich anstrengend war, wenn auch Sturm und Gewitter weitgehend die Weisenauer Kerb verschonten.

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