Kunstrasenplatz in Lörzweiler: Der erste Spatenstich ist gemacht. Foto: Margit Dörr

Lörzweiler – „Alles auf Grün“ heißt es bei FC Lörzweiler 1961 e.V. seit letztem Jahr. Damals wurden die Planungen für einen neuen Kunstrasenplatz konkret und es wurden seitdem Spender gesucht für dieses Projekt gesucht. Nun fand auf dem alten Hartplatz der Spatenstich als symbolischer Start für den Umbau statt und ab Oktober wird hoffentlich auf Grün gespielt werden können.

Marco Stroda, der Vereinsvorsitzende, freute sich, dass es endlich losgeht. Schon viele Jahre bemüht sich der Verein um Fördergelder, um den Hartplatz, der einer der letzten im Landkreis ist, umzubauen zu können. Nun werde die Sportanlage zurückgebaut und voraussichtlich ab 24. Juli werde mit den Tiefbauarbeiten begonnen, konnte er berichten.

462 000 Euro Gesamtkapital stehen dem Verein zur Verfügung, um das Projekt zu stemmen. 150 000 Euro kommen vom Landkreis, jeweils 100 000 Euro schießen die Verbandsgemeinde Bodenheim und die Ortsgemeinde zu. So gratulierten auch Landrat Claus Schick, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Dr. Robert Scheurer, und Ortsbürgermeister Michael Christ zum Baustart.

Anwesend war auch der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mainz, Thorsten Mühl, und seine Abteilungsleiterin Cornelia Brinkmann. Die Sparkasse gewährt einen Kredit in Höhe von 69 000 Euro. Der FC selbst bringt dank der großen Spendenbereitschaft der Lörzweiler Bürgerinnen und Bürger 43 400 Euro selbst auf.

Dankesworte richtete der Vorsitzende an den katholischen Pfarrer Isaac Kochinamkary, denn die Pfarrei stellt das Grundstück, das im Besitz der Kirche ist, weiterhin zur Verfügung. Stroda dankte auch den Vereinen in Harxheim, Gau-Bischofsheim und Nackenheim, die während der Bauphase den Lörzweiler Kickern Trainingszeiten auf ihren Plätzen anbieten.

Als Vertreterin des Planungsbüros gutschker-dongus war Julia Sojka gekommen. Marco Stroda hatte ein kleines Stück des zukünftigen Rasens dabei. Er erklärte, dass als Ballastmaterial Quarzsand gestreut und darauf dann Naturkorkgranulat aufgebracht werde. Er hob hervor, dass Naturkork gesundheitlich unbedenklich und gelenkschonend sei.

Auch die Vorstandmitglieder und besonders die Abteilung Fußball, die die größte des Vereins ist, stießen erfreut mit einem Glas Sekt auf den Baubeginn an. Alle gehen davon aus, dass der Kunstrasenplatz den Verein attraktiver macht. Es gebe Fußballspieler, die abgewandert seien, war von den Verantwortlichen zu hören. Ab der neuen Saison werden zwei Herren-, eine Damen- und sechs Jugendmannschaften hier kicken.

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