Constantin Offel (rechts) und Jürgen Demand engagieren sich seit vielen Jahren als Clowndoktoren. Foto: Ralph Keim

BISCHOFSHEIM – Kürzlich machten die Clowndoktoren auf ihr Engagement aufmerksam. Unter ihnen ist auch Dr. Männlein alias Jürgen Demand aus Bischofsheim. Zusammen mit Dr. Johannes Kraut alias Constantin Offel aus Wiesbaden bringt er in Krankenhäusern besonders Kinder zum Lachen.

Die Clowndoktoren kommen regelmäßig in die Krankenhäuser der Region, wo sie auf den Stationen der Kinderklinik an die Türen klopfen, um ihren Beitrag zum Gesundwerden der jungen Patienten beizutragen. Denn wie sagt der Volksmund: Lachen ist gesund, was inzwischen zahlreiche offizielle Studien unterstrichen haben.

„Als Clowndoktor kann man mit der Clownerie etwas wirklich Schönes bewegen“, beschreibt Constantin Offel seine Motivation. Er ist auch beruflich in der Branche tätig und engagiert sich seit 2006 als Clowndoktor. Sein Kollege Demand ist ebenfalls freiberuflicher Künstler und tritt beispielsweise oft auf der Kleinkunstbühne der Gustavsburger Burg-Lichtspiele auf. 2009 schloss er sich den Clowndoktoren an. „Es macht unheimlich viel Spaß, den Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.“

Das Engagement der etwa 30 im Rhein-Main-Gebiet tätigen Clowndoktoren bekommt die breite Besucherschar einer Klinik oder auch eines Altenheims in der Regel nicht mit. Die Clowndoktoren klopfen an und legen hinter verschlossenen Türen los, sofern es gewünscht ist. „Es ist ein Angebot, das allerdings keiner annehmen muss“, erläutert Sabine Hamann, als Dr. Sockenschuss ebenfalls Clowndoktor. Während das muntere Treiben der lustigen Gesellen selbstverständlich bei den Kindern am besten ankommt, tun sich Erwachsene dagegen nicht selten schwer.

Für ihr Engagement erhalten die Clowndoktoren eine kleine Aufwandsentschädigung, die allerdings nicht die Klinik bezahlen muss. „Wir finanzieren uns ausschließlich über den gleichnamigen Verein, dem wiederum ausschließlich Spenden zur Verfügung stehen“, erläuterte Clowndoktorin Hamann.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“