Ein Picknick der Vereinsmitglieder in der Waldmühle gehörte ebenfalls zum Programm. Foto: red

GINSHEIM-GUSTAVSBURG – Wie schon im letzten Jahr führte auch der diesjährige zweitägige Ausflug des Schiffsmühlenvereins ins nördliche Elsass. Vorsitzender Herbert Jack hat inzwischen freundschaftliche Beziehungen zum elsässischen Mühlenverband entwickelt.

Von den Elsässern kam der Vorschlag zum Besuch zweier ungewöhnlicher Mühlenbetriebe: die Waldmühle in Hoffen, wo man mit Erfolg den Weg zurück zum Mahlen auf Stein beschreitet, und die fast 200 Jahre alte Ölmühle in Pfaffenbronn, die auch heute noch Walnußöl produziert.

Doch zuvor war ein umfangreiches Rahmenprogramm zu absolvieren. Schon bei der Hinfahrt wurde die Nudelfabrik Gutting in Großfischlingen besichtigt. Das Grenzland zwischen Schweigen und Wissenbourg erforschten die Teilnehmer in einem Touristikbähnchen. In Mothern, wo auch übernachtet wurde, gab es dann eine besondere Überraschung.

Blickfang einer Ausstellung zum Rhein ist ein aus Holz gefertigtes Relief des Rheintals von der Quelle bis zur Mündung. Gemeinsam mit der Bürgermeisterin durfte Herbert Jack dieses Kunstwerk durch ein winziges Modell der Ginsheimer Schiffsmühle ergänzen, das sein Sohn Steffen gebastelt hatte.

Der zweite Tag begann mit einem Besuch des Naturschutzgebietes „Delta der Sauer“ bei Munchhausen. Zur Mittagszeit war die Waldmühle erreicht. Die Besitzer empfingen die Ginsheimer mit großer Herzlichkeit und stellten ihren schattigen Garten für das mitgebrachte Picknick zur Verfügung, das noch durch den selbstgebackenen Kuchen der Hausfrau ergänzt wurde.

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