Gabriele Müller. Foto: red

Bretzenheim – Wenn sich der neugewählte Bundesvorstand der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft – das ist die Vereinigung der Arbeitnehmer in der CDU – am kommenden Wochenende (23./24.6.) in Berlin konstituiert, wird erstmals auch eine Mainzerin mit dabei sein: Die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Frauen in der CDA und stellvertretende Mainzer CDA-Kreisvorsitzende Gabriele Müller.

In Mainz ist Gabriele Müller keine Unbekannte. Sie war über viele Jahre in den CDU-Gremien in Bretzenheim und in der Neustadt engagiert und gehört dem CDU-Kreisvorstand als kooptiertes Mitglied an. In Bretzenheim leitete sie über viele Jahre die Stadtteil-AG, eine Arbeitsgemeinschaft, die vor allem das bürgerschaftliche Engagement im Stadtteil koordinierte. So will sie es auch in Zukunft halten: „Es genügt nicht, wenn manche Politiker immer von sozialer Gerechtigkeit reden, aber in ihrem Verantwortungsbereich dann die Probleme nicht lösen. Anpacken statt Lamentieren ist auf allen Ebenen gefragt.“

In ihrer künftigen Arbeit will sich Gabriele Müller auf die Bereiche Kinder und Behinderte konzentrieren. Gleich in der ersten Sitzung des Bundesvorstandes steht dann auch das Thema „Kindern eine Chance geben“ auf der Tagesordnung. „In der Sozialpolitik kann man Leistungen nicht mit der Gießkanne verteilen. Gerade die Schwächsten in unserer Gesellschaft brauchen Zuwendung und individuelle Betreuung“, ist ihr Credo. Darüber hinaus gehört natürlich die Beschäftigung mit den Anliegen von Frauen im Beruf dazu. Der gelernten Fachkraft für Molekulare Medizin liegen besonders die Frauen in MINT-Berufen am Herzen. (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).

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