Einen Teil seines Praktikums absolvierte Ingo Kalweit im Ginsheimer Rathaus. Foto: Ralph Keim

BISCHOFSHEIM – Amtseinführung am 26. Juni, erster Arbeitstag am 3. Juli: Nicht mehr lange und Ingo Kalweit übernimmt in Bischofsheim die Amtsgeschäfte als neuer CDU-Bürgermeister. Zur Vorbereitung hat er in Ginsheim-Gustavsburg bei Bürgermeister Thies Puttnins-von Trotha ein Praktikum absolviert.

Seinen Praktikanten nahm er beispielsweise mit zur Sitzung des Magistrats. „Das war das erste mal, dass sich so etwas erlebt habe“, zeigte sich Kalweit beeindruckt. Vieles an kommunaler Verwaltung ist Kalweit so fremd nun auch nicht, sitzt er doch seit etlichen Jahren in der Gemeindevertretung und hat zumindest aus diesem Blickwinkel einiges mitbekommen.

Auch bei einem Gespräch im Regierungspräsidium in Darmstadt war der kommende Bischofsheimer Bürgermeister dabei. Doch Kalweit hat bei Puttnins-von Trotha nicht nur über die Schulter geschaut. Demnächst sind beide Amtskollegen auf Augenhöhe, außerdem die Verwaltungschefs zweier benachbarter Kommunen. „Wir haben auch schon über Möglichkeiten der interkomunalen Zusammenarbeit gesprochen“, ließ sich Kalweit schon mal in die Karten blicken.

„Er hat sich gut gemacht“, lautete das Fazit vom Ginsheim-Gustavsburger Bürgermeister am letzten Praktikumstag von Ingo Kalweit. Am 26. Juni wird diese im Rahmen einer im Bürgerhaus stattfindenden Sitzung der Gemeindevertretung von ihrem Amt verabschiedet. Gleichzeitig wird Ingo Kalweit ins Amt eingeführt und seine Einführungsrede halten.

Am 1. Juli wird er seinen ersten offiziellen Termin als neuer Bürgermeister bei einem Geburtag wahrnehmen. Am 3. Juli, 8 Uhr, wird Ingo Kalweit schließlich als neuer Verwaltungschef das Rathaus betreten und sich seinen Mitarbeitern vorstellen.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“