Start Blaulicht Betrugsversuch mit angeblichem Richter

Betrugsversuch mit angeblichem Richter

Einen angeblich offenen Betrag in Höhe von .800 Euro forderte ein angebliches Hamburger Geldinstitut telefonisch von einem Mainzer Bürger. Der 78-Jährige erhielt einen entsprechenden Anruf von einem angeblichen Sachbearbeiter, der ihm eine offene Forderung durch ein Inkassounternehmen erläuterte. Diese hätten einen Beschluss des Amtsgerichtes Hamburg vorgelegt und die Forderung sei berechtigt.

Zur Verifizierung erhielt der Mainzer daraufhin eine Mobiltelefonnummer eines angeblichen Richters des Amtsgerichtes Hamburg. Dieser unterbreitete ihm daraufhin telefonisch das Angebot, innerhalb von zwei Stunden 2000 Euro zu überweisen, um die Pfändung auf seinem Konto zu verhindern. Diesem Angebot kam er jedoch nicht nach und beendete das Gespräch.

Am nächsten Tag wurde der Mann erneut angerufen. Diesmal wurde ihm die gleiche Geschichte, lediglich mit einem anderen Banknamen aufgetischt. Als der aufmerksame Ruheständler jedoch nach schriftlichen Unterlagen fragte, wurde das Gespräch beendet. Zu einem finanziellen Schaden ist es nicht gekommen.

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