Ingesamt mehr als 900 Kinder nahmen an den Waldjugendspielen im Lennebergwald teil und erkundeten dabei so manches Geheimnis, das ein Wald zu bieten hat. Foto: Ralph Keim

BUDENHEIM – Die Wald-Jugendspiele des Forstamtes Rheinhessen im Lennebergwald bei Budenheim waren wieder ein Erlebnis für alle beteiligten Klassen. Mehr als 40 dritte Klassen von Grundschulen aus der Region erkundeten dabei rund um das Forsthaus Lennebergwald so manches Geheimnis, die der Wald zu bieten hat.

Große Freude bei der Grundschule Selztal aus Schwabenheim Die Klassen 3a und 3b holten den ersten Tagessieg. Die 3a der Carl-Küstner-Grundschule in Guntersblum schaffte den dritten Platz. Am zweiten Tag gewann die 3b der Appenheimer Grundschule, vor der 3c der Mombacher Pestalozzi-Grundschule und der dritten Klasse der Grundschule aus Gundersheim. Die Wald-Jugendspiele fanden in Rheinland-Pfalz zum 35. Mal statt.

Mit den Wald-Jugendspielen sollen bei den Schülern das Bewusstsein für die Umwelt und das Verständnis für die Natur, die Landschaft und selbstverständlich für den in Rheinhessen eher seltenen Wald geweckt und gefördert werden.

Insgesamt mehr 900 Schüler aus ganz Rheinhessen machten den Lennebergwald unsicher und entdeckten dabei so manches Geheimnis des Lebens, das sie bislang höchstens von Büchern kannten, beispielsweise eine Hornisse, eine Blindschleicher oder auch so manche interessante Pflanze. Im Lennebergwald gab es außerdem zahlreiche Möglichkeiten, kreativ zu sein. Der Bau von Tippis begeisterte ebenso wie das Erklimmen der Bäume.

Die Schulklassen absolvierten einen Parcours von etwa drei Kilometern. An elf Stationen mussten die Jungen und Mädchen Fragen aus Waldbiologie und Umweltschutz lösen und auch leichte sportliche Aufgaben bewältigen. Jede Klasse wurde dabei von einem Patenförster begleitet, darunter der langjährige Revierförster Stefan Dorschel. Der Patenförster erläuterte die gestellten Aufgaben und unterstützte als naturkundlicher Betreuer die begleitenden Lehrerinnen und Lehrer.

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