Ein kurzer Ausflug mit dem DLRG-Boot durfte beim Tag der offenen Tür nicht fehlen. Foto: Ralph Keim

KASTEL – Mit dem traditionellen Tag der offenen Tür an Vatertag gab die DLRG an ihrer Station am Kasteler Rheinufer einen Einblick in ihre Tätigkeiten. Und die werden mit Sicherheit auch in diesem Sommer wieder notwendig sein. Denn mit den steigenden Temperaturen zieht es die Bürger wieder in Scharen an den Rhein, ja sogar in das Wasser des Flusses.

Beim Tag der offenen Tür hatten die Besucher Gelegenheit, mit DLRG-Aktiven im Rettungsboot sitzend auf dem Wasser zu schippern. Am Steg bildeten sich bei schönstem Frühsommerwetter schnell lange Warteschlangen. Auf dem Gelände der unweit der Theodor-Heuss-Brücke gelegenen DLRG-Station waren weitere Boote und Fahrezuge ausgestellt. Für die Kinder und Jugendlichen gab es einen Kletterturm. Die Erwachsenen ließen es sich im Schatten bei kühlen Getränken und Leckereien vom Grill gutgehen.

Die DLRG Rhein-Main besteht aus rund 20 bis 30 Aktiven, die jetzt bis Ende September Wachdienst ausüben. Bis zum Tag der offenen Tür gab es in diesem Jahr zwar noch keine Einsätze, aber die werden nicht lange auf sich warten lassen. Zahlreiche Einsätze, bei denen unter anderem nach einem im Rhein abgesoffenen Auto gesucht wurde, prägten das vergangene Jahr. Auch hilflos treibende Boote und ihre Insassen mussten immer wieder gesichert werden.

Die heutige DLRG Rhein-Main wurde 1965 gegründet. Schon damals zählte die Aufsicht im Kostheimer Freibad zu den Aufgaben. 1970 fusionierte die DLRG mit der Ortsgruppe Gustavsburg, womit sich das Einsatzgebiet ausweitete. Zwischen 1990 und 1999 gehörte zur DLRG Rhein-Main auch die Hochheimer DLRG, die dann allerdings wieder eine eigene Gruppe bildete.

Neben der Rettung und Sicherung der Gewässer in der Region und dem Wachdienst im Freibad und im Hallenbad engagiert sich die DLRG Rhein-Main auch in der Schwimmausbildung für Kinder.

Weitere Informationen zu den Aktivitäten der DLRG gibt es im Internet unter www.rhein-main.dlrg.de.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“