Ehrung der Gründungsmitglieder durch Dietmar Wufka (2.v.re.): Uwe Haas, Gerald Arendt, Harald Eymert, Karl-Hans Becker, Thomas Winter, Josef Beitz für Bruder Albert, Hans-Peter Schwarz, Thomas Müller, Heinz-Peter "Beppo" Brehm, Friedrich Hoffmann, Manfred Roth, Armin Haiber, Wolfgang Carstens, Helmut Stein, Wolfgang Wagner. Foto: Helene Braun

Gonsenheim – Vor der großen Geburtstagsparty im Juni nutzte der 40-jährige Handball-Club den Termin der Jahreshauptversammlung, um im Vorfeld in einer Feierstunde zurückzublicken und die Gründungsmitglieder zu ehren. „Mit 40 Jahren ist man noch jung, aber man hat auch schon viel geschaffen“, leitete Vorsitzender Dietmar Wufka in der TGM-Halle in den Vormittag ein. „47 Personen haben damals das Gründungsprotokoll unterschrieben, 25 davon sind noch Mitglieder des Vereins und etwa 13 sind heute da.“ Wichtig für die Entwicklung des Einspartenvereins seien die Vorsitzenden mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten gewesen. Als ersten nannte Wufka hier den Gründungspräsidenten Rudolf Ulrich. Wufka selbst hat in seiner Zeit bislang 15 Kooperationen mit Schulen und Kindergärten aufgebaut.

Gebildet aus der Handballabteilung des SV Gonsenheim habe sich der HCG, erläuterte Vorstandsmitglied Gustl Kornes, der die Geschichte beleuchtete. Am 20. Mai 77 schrieb Rudolf Ulrich an den SV-Vorstand, die Abteilung werde aufgelöst. Drei Tage später beschlossen die Spieler der ersten Mannschaft in der Gaststätte Rebstock, einen neuen Sportverein zu gründen. Mit sage und schreibe 140 Mitgliedern begann es. 1978 wurde erstmals eine Frauenmannschaft geründet, 1980 spielte die weibliche A-Jugend in der Oberliga. Feste wurden gefeiert und gerne erinnert man sich heute noch an die Privat-Spiele gegen die National-Elf der CSSR und gegen die russische Nationalmannschaft. 1984 wehte Bundesligaluft beim Spiel gegen die SG Wallau-Massenheim. 1994 zählte der Verein bereits 530 Mitglieder. 2007 wurde der Förderverein ins Leben gerufen. Mit 20 spielenden Mannschaften ist der HCG heute noch der größte Einzelsportverein in Rheinhessen.

An die anwesenden Gründungsmitglieder gewandt, sagte Wufka: „Es war der Start für die Entwicklung des Vereins und für seinen heutigen großartigen Stand.“ Und schloss nach der Ehrung mit Nadel in Silber und Urkunde: „Der Handballsport muss in der Gesellschaft mehr Bedeutung gewinnen.“ Klaus Kuhn, Präsident des Handballverbandes Rheinhessen, der mit Jürgen Blaschke, Vorsitzender des HVR-Ehrenausschusses, das HCG-Mitglied und Gründungsmitglied Wolfgang Carstens für sein ganz besonderes ehrenamtliches Engagement ehrte, lobte die Erfolge des HCG und seine Jugendarbeit: „Der HCG stellt sich den Herausforderungen einer sich stetig wandelnden Gesellschaft. Weit über Mainz hinaus bekannt ist das jährliche Handball-Camp und auch sonst wird sehr viel für die Jugend getan.“

Auch Ortsvorsteherin Sabine Flegel betonte: „Der HCG hat hervorragende Leistungen gezeigt und in der Handballleistungsligen auf sich aufmerksam gemacht.“ Auch der Vereinsringvorsitzende Joachim Mayer überbrachte seine Glückwünsche. Stadtsportverbandsvorsitzender Alexander Reinemann fügte an: „Damen und Herren spielen heute in den höchsten Klassen Rheinhessens. Von den Minimäusen über die Maximäuse bis in die Jugendlichen hinein findet man Angebote für jeden.“

In der anschließenden ordentlichen Mitgliederversammlung wurden gewählt: zum Zweiten Vorsitzenden Ulrich Bieker (bestätigt), Schriftführer Gunnar Schwarting  (bestätigt), Abteilungsleiterin weibliche Aktive Mona Bacherle. Abteilungsleiter Jugend ist Peer-Vincent Ernst (mit Daniel Veit und Martin Hartmann), Leiter Öffentlichkeitsarbeit Gustl Kornes (bestätigt), Leiter Spielbetrieb Lukas Braum (bestätigt), Datenschutzbeauftragter Dominik Hoffmann (bestätigt).

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