Die Vogelstimmenwanderung des NABU bot etwas für die Ohren und für die Augen. Foto: red

TREBUR – 35 Teilnehmer aus Astheim und sieben umliegenden Orten des Kreises trafen sich um 7 Uhr zur Vogelstimmenwanderung. Dabei lauschten sie beispielsweise der Mönchsgrasmücke. Ihr Gesang dient bewusst oder unbewusst dem menschlichen Gesang als Vorbild. Man hat es erforscht, indem man die Frequenzen herabsetzt, erklärte Bodo Friedrich.

Hinter dem Haus zog der Storch auf dem Nest die Blicke auf sich. Schaute man länger hin bewegten sich auch zwei kleine Köpfchen. War die Mönchsgrasmücke der Sopran, so sang die Gartengrasmücke tiefer, also Alt. Im Duett sangen zwei Nachtigallen.

Bald waren die Augen gefordert. Auf einem Giebel hinter den Bäume, saß eine Bachstelze. Ein Rotschwänzchen flog vorbei. Auf dem Storchennest stand die Störchin. Unten schauten zwei Köpfchen hervor. Aber noch eine Etage tiefer war auch reges Leben, denn hier lebten die Sperlinge. Es sind Haussperlinge mit dunkelgrauem Oberkopf. Feldsperlinge haben ein braunes Köpfchen, erklärte Bodo Friedrich.

Aus dem Pappelwald rief es vom Pirol und vom Kuckuck. Über die Wiese sprangen zwei Rehe. Oben kreiste der Rote Milan. Rauchschwalben schossen über unsere Köpfe hin zum bäuerlichen Anwesen Neu. Dort sind sie willkommen, und es gibt Schutz und Nahrung für sie.

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