Start Finthen Finthen ist sicher

Finthen ist sicher

Finthen – So viel ist sicher: Finthen ist sicher. Diese Botschaft von Stephanie Deva von der Polizeiinspektion III nahm Ortsvorsteher Herbert Schäfer in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates gerne auf. In der Kriminalitätsstatistik, um die Schäfer gebeten hatte, gab es keine besonderen Auffälligkeiten gegenüber anderen Stadtteilen. Allerdings häufen sich die Körperverletzungsdelikte im Vergleich zum übrigen Ort in den Straßen Sertoriusring, Am Finther Wald, Am Katzenberg und im Nelkenweg. Etwas verstärkt habe man Einsätze in der Flüchtlingsunterkunft auf dem Layenhof wegen Streitereien unter den Bewohnern. Die Aggressivität richte sich aber nicht nach außen, so Deva. Der Ortsbeirat bemängelte daraufhin, dass nachts kein Betreuer vor Ort sei. Das soll sich, wenn möglich, ändern.

So gar nicht voran geht es mit dem vom Ortsbeirat seit Jahrzehnten gewünschten Autobahnanschluss an die Römerquelle. Nun soll es der Oberbürgermeister zur Chefsache erklären, das erbaten sich die Mitglieder aller Fraktionen in einem gemeinsamen Brief an Michael Ebling. Eine Umgehungsstraße, die den Verkehr auf der Ortsdurchfahrt mindern soll, steht ebenfalls schon lange auf der Wunschliste. Nun aber wird die Situation immer prekärer. „Manche Häuser in der Ortsdurchfahrt sind de facto kaum noch bewohnbar“, sagte Ortsvorsteher Herbert Schäfer (CDU) des hohen Lärmaufkommens wegen.

Die Rattenplage auf der Römerquelle tangiert mittlerweile nicht nur einzelne Anwohner, auch die Fraktionsmitglieder schilderten ihre Erlebnisse. Willy Wagner: „Als ich meinen Müll nach draußen gebracht habe, ist mir eine fast über den Fuß gelaufen.“ Ortsvorsteher Schäfer hat bei einem Besuch festgestellt, dass vor dem Müllplatz hinter dem Mehrgenerationenhaus die Ratten „nachlaufen spielen“. Auf CDU-Anfrage reagierte die Stadt mit einer Info über bereits getätigte Maßnahmen. Nun wird man abwarten müssen.

Finther Eltern sorgen sich um das Wohl ihrer Kinder, die auf der Florian-Geyer-Straße Skateboard, Roller und Fahrrad fahren ohne Absicherung zum Bahnkörper. Einstimmig wurde der CDU-Antrag verabschiedet, die Stadt möge eine robuste Absicherung zum Bahnkörper bauen.

Auf SPD-Anfrage konnte man erfahren, dass es noch keine Pläne zur künftigen Nutzung des Schulgebäudes in der Lambertstraße gebe. Der Ortsbeirat möchte auf jeden Fall mitreden und die Vereine einbeziehen, wenn einmal ein Planungsworkshop angesetzt sei.

In der Straße „An der Steige“ wird kräftig gebaut. Der Verkehr fließt jetzt noch langsamer als normalerweise. Hier sprachen Anwohner Willy Wagner (CDU) an, der in einem Antrag die Verwaltung aufforderte, Lösungsmöglichkeiten zu prüfen.

Teilen