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Bodenheimer Bauboom beschäftigt Bauverwaltung

Bodenheim – Es ist eine bewegte Zeit, die die Bodenheimer Bauverwaltung momentan durchlebt. Die Hochbautätigkeiten der Verbandsgemeinde und ihrer fünf Ortsgemeinden sind so umfangreich und breit gefächert wie schon lange nicht mehr. Das Projektvolumen aller Hochbaumaßnahmen beläuft sich bis 2020 auf knapp 30 Mio. EUR, Tendenz steigend. Für diese Summe könnten private Bauherren bei der aktuellen Marktlage etwa 85 Häuser bauen, Gemeinden ungefähr 10 fünfgruppige Kindertagesstätten. Und diese stehen auch ganz oben auf der Projektliste der Ortsgemeinden: Bauten für die jungen Gemeindemitglieder.

Bodenheim erweitert die KiTa Schatzkiste und beabsichtigt zwei viergruppige Neubauten. Lörzweiler erweitert die KiTa gerade um drei Gruppen, Gau-Bischofsheim möchte sechsgruppig neu bauen und in Harxheim ist das sogenannte Multifunktionsgebäude mit Hort im Bau. Dort fand am 5. Mai die Grundsteinlegung statt. Weiterhin laufen auch Planungen zum Bau von bis zu drei neuen Hallen im Sport- und Mehrzweckbereich. Zwei Hallen sollen auf dem Bodenheimer Sportgelände im Bürgel entstehen, eine weitere Halle voraussichtlich in Lörzweiler.

Doch die Bauverwaltung betreut nicht nur Bauvorhaben der Ortsgemeinden, die Verbandsgemeinde wird auch selbst in naher Zukunft bauen. In Planung ist das Feuerwehrgerätehaus Bodenheim Nackenheim. Der Verbandsgemeinderat hat in seiner letzten Sitzung eine Planungsvariante ausgewählt, die Kostenschätzung beläuft sich auf rd. 6 Mio. Euro. Weiterhin wird geprüft, ob Grundschulen erweitert werden müssen. Für die Grundschule Lörzweiler ist eine Erweiterung schon in Planung. Das Team um Fachbereichsleiter Rouven Schnurpfeil ist engagiert und kompetent bei der Sache. Im Kern arbeitet er mit vier Kolleginnen und Kollegen an den insgesamt gut 20 größeren Hochbauvorhaben.

„Wir haben im vergangenen Jahr gemerkt, dass immer mehr Maßnahmen betreut werden müssen. Es galt, auch mit Blick auf das wichtige Feuerwehrprojekt, unser Team gezielt zu verstärken“, so Bürgermeister Dr. Robert Scheurer. 2016 kam daher Dipl.-Ing. (FH) Jana Wischnack zum Team dazu. Sie kümmert sich um Planungsverträge, Raumkonzepte und die Vertretung der Bauherren in Projektbesprechungen. „Andernfalls hätten wir so manches Projekt nicht mehr stemmen können.“, stellt Schnurpfeil klar. „Gerade in der Anfangsphase der Projekte ist der Planungsaufwand sehr hoch. Je vorausschauender man die Planung erarbeitet hat, umso besser gelingt die Umsetzung.“ Dass dies bei einem derartigen Projektvolumen wichtig und notwendig ist, sind sich Bürgermeister und Fachbereichsleiter einig. Und dann wären da noch die Tiefbauprojekte für neue Baugebiete und der anstehende Straßenausbau an den Ortsstraßen oder der L 425. Es gibt also Einiges zu tun.

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