Weinprinzessin Michelle Gönder spielte bei der Concordia mit. Foto: Oliver Gehrig

Kostheim – Vier Gesangvereine und der Musikverein Concordia bilden die Chorgruppe Kostheim, die jetzt zum Muttertagskonzert am Vorabend von Muttertag ins Bürgerhaus einlud. „Ich begrüße alle Mütter, alle werdenden Mütter und alle, die es noch werden wollen“, sagte der Vorsitzende Franz Vogler zu Beginn. „Ich begrüße auch die Männer, die euch zu Müttern gemacht haben“, ergänzte er und hatte die Lacher auf seiner Seite. Ehrengäste waren Ortsvorsteher Stephan Lauer, seine Vorgänger Carlo Müller und Klaus Lenz, Kulturdezernent Axel Imholz, die Vereinsringsvorsitzende Annegret Kracht und Pfarrer Gottfried Scholz.

Zum Auftakt spielte der Musikverein Concordia unter Leitung von Stefan Menges „North and South“, bekannt aus „Fackeln im Sturm“. Feierlich und gut aufeinander abgestimmt war dann die Kostheimer Interpretation von „One Moment in Time“ der unvergessenen Whitney Houston. Dafür gab es viel Applaus. „Das schönste Geschenk von heute war der Sieg der 05er gegen die Frankfurter“, jubelte Gemeindereferent Bardo Frosch, der als Moderator die frühere Weinkönigin Stephanie Gönder ablöste und allerlei Anekdoten zu den einzelnen Liedern parat hatte. Weiter ging es mit dem „Idiotenmarsch“ des Gesangvereins Harmonie unter Leitung von Kirsten Sommer, bei dem die Sängerinnen und Sänger stimmlich allerlei Instrumente imitierten. Mit Verstärkung des eigenen Kinderchores unter Leitung von Istvan Balota sang die komplette Harmonie dann das feierliche Kirchenlied „Schau auf die Welt“ von John Rutter.

Eine schöne Überraschung war der Soloauftritt des Kinderchores: Die sieben jungen Sängerinnen und Sänger präsentierten ein bezauberndes Muttertagslied. Eine Mutter stürmte daraufhin spontan in Richtung Bühne und gab ihrer singenden Kleinen einen dicken Kuss. Der Gesangverein Liedertafel schmetterte anschließend mit 29 Sängern unter Leitung von Domkantor Michael Kaltenbach den Jägerchor aus „Der Freischütz“. Dieser vertrat den neuen Chorleiter Thomas Höpp, der verhindert war.

Das Geld der folgenden Sammlung geht in die Chorarbeit der Vereine. Franz Vogler verkündete, dass der Konzerterlös von 2015 in eine Sitzgruppe am neuen Viktoriaplatz investiert wurde. Sehr deutsch kam der Volkschor „TonArt“ unter Leitung von Fabian Denhoff daher, der „Junimond“ von Rio Reiser und „Vielen Dank für die Blumen“ von Udo Jürgens sang. Auch der MGV 1844 unter Leitung von Gerhard Wöllstein hatte den unvergessenen Österreicher mit „Ich glaube“ im Programm. Mit einem Abba-Medley der Concordia und dem „Kostemer Marsch“ endete der gelungene Abend.

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