Die Heidesheimer Kerb ließ in diesem Jahr wieder keine Wünsche offen. Foto: Luis Granitza

Heidesheim – Auch in diesem Jahr hat die Kerb wieder rund um das erste Maiwochenende stattgefunden. Vergnügt wurde sich im Burggarten der Burg Windeck und auf dem Platz an der Kirche. Was hatte die Kerb in diesem Jahr zu bieten? Am Kerbemontag ging ich dieser Frage nach.

Der Rummel ist schon am Nachmittag sehr gut besucht. Über die Anzahl an Ständen und Buden kann man sich nicht beschweren. Die Auswahl reicht vom Süßwarenstand mit gebrannten Mandeln und Lebkuchenherzen über den Schießstand bis hin zum beliebten Crêpes-Stand.

Bei den Besuchern herrscht Jahrmarktfeeling. Trotz des eher bewölkten Wetters sind an diesem Nachmittag erstaunlich viele Kinder und Jugendliche anzutreffen. Auch Fahrgeschäfte dürfen auf der Heidesheimer Kerb natürlich nicht fehlen: Es gibt den Autoscooter, die Schiffschaukel und damit den kleinen Kindern nichts fehlt, natürlich auch das Kinderkarussell. Die Preise sind für Kirmesverhältnisse akzeptabel. Eine Runde Schiffschaukel kostet zwei Euro, während zwölf Schuss am Schießstand für fünf Euro zu haben sind.

Abgesehen von Autoscooter und Zuckerwatte hatte die Kerb auch einige Programmpunkte zu bieten. Nach der Eröffnung sind über das ganze Wochenende verschiedenste Gruppen aufgetreten. Am Sonntag konnte man die Bläserklasse der Grundschule Heidesheim und die Schülerband aus Gau-Algesheim hören. Außerdem gab der Musikverein Ober-Olm ein Konzert. Am Montag spielte unteranderem die Big-Band der Katholischen Kirchengemeinde Heidesheim. Für einige Kinder war das Highlight der Kerb aber sicherlich die Mini-Playback-Show.

Alles in allem muss ich sagen, dass die Kerb eine Veranstaltung ist, die bei den Heidesheimern sehr gut ankommt und sie jedes Jahr aufs Neue zusammenbringt.

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