Auch das Naturhistorische Museum nimmt an der Museumsnacht teil. Foto: Ralph Keim

MAINZ – Wenn in Mainz sich die gelbe Eule ankündigt, kann das nur eines heißen: Die Museumsnacht steht wieder an. Auch in diesem Jahr verheißt die gelbe Eule als Symbol dieser kulturellen Großveranstaltung, dass zu nachtschlafener Zeit die Museen noch immer geöffnet haben, nämlich am 10. Juni.

Kulturdezernentin Marianne Grosse stellte das Programm im Landesmuseum vor, das bei der Nacht selbstverständlich ebenfalls dabei ist. Insgesamt 42 Museen, Galerien und freie Kultureinrichtungen öffnen von 18 bis 1 Uhr ihre Türen und laden die Besucher zum nächtlichen Entdeckungsflug ein. Das Begleitprogramm bietet Musik, Literatur, Tanz, Theater und dazu passende kulinarische Angebote – und alles ebenfalls bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Mit dabei ist sogar der rheinland-pfälzische Landtag, in dem von 18.30 bois 22.30 Uhr im Stundentakt interessante Themen angesprochen werden. Dazwischen gibt es Führungen und Jazzmusik. Im Fastnachtsmuseum gibt es ab 20 Uhr ebenfalls im Stundentakt fastnachtliche Darbietungen, die bestimmt auch im Sommer Spaß machen. Auf der rechten Rheinseite, im Museum Castellum in der Kasteler Reduit starten zu jeder vollen Stunde Kurzführungen.

Das ausführliche Programm der Museumsnacht ist in einer Broschüre zusammengefasst, die in allen teilnehmenden Institutionen ausliegt. Der Eintritt in Form eines gelben Bändchens kostet 10 Euro kosten, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. Vorverkauf in allen beteiligten Häusern und im Tourist Service Center im Brückenturm.

Das Eintrittsbändchen gilt auch für die drei eigens eingerichteten „Museumslinien“ 80, 81 und 82, die die Einrichtungen von 17 bis 1 Uhr im 30-Minuten-Takt miteinander verbinden. Die Bändchen gelten außerdem zur kostenlosen An- und Abreise für alle Linien im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden und auf allen Linien des Rhein-Nahe Verkehrsverbundes.

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Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“