Ein Highlight für kleine und große Kinder war die Dampflock. Lockbesitzer Klaus Wagner hatte gemeinsam mit Pastor Ullner die Schienen über den Kirchhof verlegt. Foto: Claudia Röhrich

Gonsenheim – Gebildet von der Wiesbadener Baptistengemeinde, wurde die Mainzer Tochtergemeinde 1967 selbständig und stand von da an auf eigenen Füßen. 50 Jahre sind seitdem ins Land gegangen, daher feierte die Kreuzkirche Mainzer Baptisten an drei Tagen ihr rundes Jubiläum mit Theater, Haus und Hoffest sowie einem Festgottesdienst. Comedy-Theaterstück, Kindertheater.

Es ging Freitags los mit einer spannenden Zeitreise durch die letzten 50 Jahre für die Mitglieder und Freunde der Gemeinde. Mündete dann in ein buntes Programm am Samstag, wobei da ein großes Fest im Haus und auf dem großzügigen Außengelände gefeiert wurde. Dabei bot nachmittags sowie abends das Brille-Theater aus Witten Unterhaltung für kleine und große Zuschauer gegen Eintritt an. Bis dann sonntags der Festgottesdienst mit Sektempfang den Abschluss des Jubiläumswochenende bildete. Die beiden Gitarristen, die den Tag über für Unterhaltung sorgen sollten, Dirk Baumann und Ralf Siedler, waren gerade am Einspielen, als Pastor Andreas Ullner eine kurze Begrüßungsansprache an die Gäste richtete. Von der Hüpfburg bis zu einer Miniatur-Dampflokomotive mit langem Schienenlauf gab es zahlreiche Attraktionen.

Mit und ohne Guide konnten die Besucher die Räumlichkeiten der Kirche entdecken, die kürzlich renoviert worden waren. Nicht nur diese örtliche Entdeckungsreise wurde geboten. Die verschiedenen Gemeinde-Gruppen entwickelten eine interessante Ausstellung zum Jubiläum mit dem Namen „Ein Koffer voller …“. Jede Gruppe von der Projektchorgruppe bis zur Technikgruppe befüllte dabei einen Koffer mit Dingen, die ihr Wirken beschrieb. Was sich so alles Originelles ansammelte konnten die Besucher in den offenen Räumen bestaunen.

Tischfußballer hergestellt aus alten Wäscheklammern und bunt lackiert waren einmal nach den Kriegstagen die Attraktion. Zum Jubiläum wurden sie von einem Verwandten des Erbauers Fritz Hardt in korrekte Ausgangsposition gesetzt. Spielende Fußballbegeisterte mit zierlichen Fingern, konnten zu zweit an insgesamt drei Spielfeldern, nach den DTF-Regeln (Deutsche Tisch Fußball), einen Quadrocopter gewinnen. Vali Esmaeli, migriertes Gemeindemitglied der Kreuzkirche schuf mit seiner Hände Arbeit kunstvolle Holzvögel auf Säulen, die er zum Verkauf anbot. Reichlich Kuchen und Kaffee wurde im Café des Kirchenhauses angeboten, Deftiges gab es am Abend im Hof und Untergeschoss.

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