Trotz des schlechten Wetters kamen zahlreiche Besucher zum gemeinsamen Bürgerfest. Foto: Ralph Keim

Trebur – Ausgerechnet beim ersten gemeinsamen Fest der beiden Kommunen Trebur und Nierstein gab es den befürchteten Dauerregen. Den Spaß ließen sich die Besucher dennoch nicht verderben. Sehenswert war der Bierfassanstich auf der Niersteiner Rheinseite: Assistiert von seinem Treburer Amtskollegen Carsten Sittmann zerschlug der Niersteiner Stadtbürgermeister Thomas Günther den bereitgehaltenen Bierkrug.

Unter dem Gelächter der zahlreichen Zuschauer sprudelte etliches des frischen Gerstensaftes daneben, bis endlich ein Ersatzkrug gereicht wurde. Trotz des schlechten Wetters waren sowohl der Kornsand auf Treburer Seite als auch der Festbereich der Stadt Nierstein zahlreiche Besucher aus der ganzen REgion unterwegs.

Die zwischen den beiden Rheinseiten verkehrende Fähre durften an diesem Tag lediglich die Fußgänger, Radfahrer und Inlineskater nutzen – und das sogar kostenlos. Von einer Rheinseite auf die andere und wieder zurück – für die zahlreichen Lokal-, Kommunal- und Landespolitiker, darunter Hessens Innenminister Peter Beuth und der Groß-Gerauer Landrat Thomas Will, war das gestern Pflicht. Und alle waren sich einig: Das sollte nicht das letzte Fest dieser Art gewesen sein.

Zur Erinnerung: Eigentlich feierte die Stadt Nierstein ihr 1275-jähriges Bestehen. Trebur hängte sich am Sonntag an die Festivitäten dran. Am Kornsand präsentierten sich unter anderem zahlreiche Ortsvereine, außerdem die Stadt Rüsselsheim, die Werbung für den Hessentag machte.

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