Sorgten für trotz schmuddeligen Wetters für frische Blumen im Niersteiner Stadtbild: Ursula Spies (links) sowie Karl Heinz und Christine Purwin. Foto: Ralph Keim

NIERSTEIN – Es blüht wieder an vielen Stellen im öffentlichen Straßenbild von Nierstein, beispielsweise auf der Dammmauer am Rheinufer. Kürzlich trafen sich wieder die Mitglieder des Arbeitskreises „Blühendes Nierstein“, um mehr als 120 Kästen zu bepflanzen. Davon hielt sie auch das eher herbstlich schmuddelige Wetter nicht ab.

„Wir bepflanzen mehr als 100 Kästen mit jeweils vier Geranien“, berichtete Ursula Spies, zusammen Marianne Teichert Sprecherin des Arbeitskreises. Hinzu kamen weitere 18 Kästen, in den verschiedene Blumen gepflanzt werden. Und so waren die mehr als zehn aktiven Helfer des Arbeitskreises etliche Stunde beschäftigt.

Den Arbeitskreis und sein vorbildliches Engagement gibt es bereits seit knapp 50 Jahren. „Insgesamt haben wir rund 25 Mitglieder“, berichtete Ursula Spies weiter. Der Arbeitskreis gehört zur Stadtverwaltung, wenngleich die Mitglieder und Helfer ihre Arbeit ehrenamtlich verrichten. Die Blumen werden von der Stadt zur Verfügung gestellt, und auch der kommunale Bauhof unterstützt die fleißigen Männer und Frauen gerne.

Die frisch gepflanzten Blumen werden über den Sommer hinweg gepflegt. Dazu treffen sich die Mitglieder des Arbeitskreises etwa alle zehn Tage. Wenn sich schließlich der Herbst eingestellt hat, werden die Geranien entfernt und durch, dann der Jahreszeit angepasst, Tannengestecke ersetzt. In den 18 verbleibenden Kästen werden Stiefmütterchen gepflanzt.

Stadtbürgermeister Thomas Günther weiß die Arbeit des Arbeitskreises jedes mal zu schätzen und zu würdigen. Manche Zeitgenossen gehen mit dem Ergebnis des Engagements dagegen überhaupt nicht pfleglich um. Immer wieder werden die Blumenkästen von Vandalismus heimgesucht.

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