Im Mittelpunkt des Interesses standen die Flamingos und ihr neues Haus im Stadtpark. Foto: Ralph Keim

Mainz – Manchmal wollen Tiere nicht so, wie es der Mensch gerne hätte. So geschehen am Flamingoteich im Stadtpark. Einige Zeit schon waren die rosa Vögel in ihrem neuen Zuhause eingesperrt. Doch als Oberbürgermeister Michael Ebling und Umweltdezernentin Katrin Eder zusammen mit Hans-Günter Mann, Vorsitzender des Vereins „Schräge Vögel“, vor zahlreichen Ehrengästen die Tür öffneten, weigerten sich die sichtlich verstörten Flamingos herauszukommen.

Schließlich genossen die Flamingos doch noch das Bad im Teich. Rund 100.000 Euro kostete der Neubau des Flamingohauses, den der Verein „Schräge Vögel“ als Förderer ermöglicht hat. Der Verein „Schräge Vögel“ macht sich seit langem für die Flamingos im Stadtpark stark. Das Projekt eines neuen Flamingohauses direkt am Teich war seit längerem in der Diskussion. Im März 2016 begannen die Planungen für den Bau der neuen Unterkunft für die markanten Vögel, ohne die man sich den Stadtpark eigentlich nicht vorstellen kann.

Im März war der Bau des knapp 30 Quadratmeter großen Vogelhauses dann abgeschlossen, in dem die derzeit zwölf Flamingos eine Unterkunft finden. Der Innenbereich ist in zwei Bereiche gegliedert: Eine größere Sandfläche und eine kleine Wasserfläche finden die Flamingos hier vor. Sogar eine Fußbodenheizung gibt es. Möglich gemacht haben das Projekt zahlreiche Förderer, darunter die Mainzer Volksbank und die Sparkasse.

Der Verein „Schräge Vögel“ wurde im Jahr 2012 gegründet und sieht seinen Zweck in der finanziellen Förderung der Anlagen mit Vogelhaus, Flamingohaus und Freigehege, außerdem dem Ziegenhaus und dem Ziegengehege im Stadtpark. Auch neue Tiere schafft der Verein immer mal wieder an.

Teilen
Vorheriger ArtikelFest um den Maibaum lockte viele Besucher
Nächster ArtikelEinbrüche in Kita und Geschäft
Ralph Keim
Seit ihrer ersten Ausgabe bin ich in verschiedenen Bereichen engagiert bei der Lokalen Zeitung. Heute verantworte ich die Ausgaben „Mainz-Mitte“ außerdem „Hessen“ und „Rhein“. „Die lokale Berichterstattung ist für mich immer wieder etwas Besonderes, da man hier ganz nah an den Menschen ist“, möchte ich, Jahrgang 1964, meine Arbeit beschreiben. „Außerdem ist Mainz eine tolle Stadt mit einem tollen Umfeld.“