An mehreren Stationen bekamen die Teilnehmer des Rundgangs Leckereien aus der Region serviert. Foto: Ralph Keim

TREBUR – Mehrere Stunden führte Wolfgang Kraft, Vorsitzender der Gesellschaft für Heimat und Geschichte, rund 30 Bürger durch das historische Trebur. Dabei bekamen die Teilnehmer auch leckere Speisen serviert, beispielsweise Spargelsalat mit Flusskrebsschänzen, Kartoffelgnocchi und zum Schluss ein Kokosnusseis auf Erdbeer-Basilikumsalat. Schließlich lautete der Titel der Veranstaltung „Eine kulinarische Zeitreise durch Trebur“.

Entsprechend gut gelaunt vernahmen Teilnehmer die historischen Erläuterungen von Wolfgang Kraft: Dass es beispielsweise in Trebur früher bis zu 280 Fachwerkhäuser gegeben habe. Glücklicherweise stehen heute noch etliche davon im Ortskern, von denen die meisten liebevol restauriert einen wahren Augenschmaus darstellen und dazu beitragen, dass Trebur Teil der Fachwerkstraße ist.

Auch die barocke Laurentiuskirche war Station des Rundgangs, der im Hof des Heimatmuseums endete, einem Fachwerkgebäudekomplex, der fast vier Jahrhunderte auf den Balken hat.

„Einen solchen kulinarischen Rundgang veranstalten wir zweimal im Jahr“, erläuterte Wolfgang Kraft, der dabei stets zwischen 30 und 40 Bürger durch Trebur führt. Der nächste kulinarische Rundgang ist am 24. September geplant.

Um ein ganz anderes Thema geht es am 11. und 12. Mai sowie am 20. und 21. Juli: „Kernsaaf un Amerika – Trewwer wie es früher war“ spricht diejenigen an, denen der Begriff „Kernsaaf“ gar nicht erst übersetzt werden muss. Denn der gesamte Rundgang erfolgt in Mundart.

Die „Kernsaaf“-Rundgänge beginnen um 18 Uhr am Museum. Die Teilnahme kostet zehn Euro.

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